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Leserbriefe

Wir gratulieren

Seinen 70. Geburtstag feiert am 11. August Karl Friedrich von Holleuffer-Kypke aus Neumünster, seit 1997 PM-Delegierter in Schleswig-Holstein. Die Liebe zum Pferd wurde dem Ur-Ur-Urenkel des Königlichen Stallmeisters zu Hannover Bernhard Hugo von Holleuffer quasi in die Wiege gelegt. Seine besondere Leidenschaft gehört dem Fahrsport, darüber hinaus verfolgt er seit Jahren intensiv die Entwicklung und Wirkung von Gebissen. Zu beiden Themen gilt er über die Grenzen seiner Heimat hinaus als gefragter Referent und Lehrgangsleiter. 2009 wurde er für seine Verdienste mit der Graf-Landsberg-Medaille in Silber ausgezeichnet.

August Karl Friedrich von Holleuffer-Kypke, Foto: Kaup

Hans Kirchner, Foto: Kaup

Rudolph Herzog von Croÿ, Foto: Kaup

Der Sprecher der Regionalversammlung im Rheinland, Hans Kirchner aus Wachtberg, vollendete sein 65. Lebensjahr. Der gebürtige Oldenburger ist vielen bekannt als Autor, Moderator bei Turnieren und Zuchtveranstaltungen und Organisator informativer PM-Kurzreisen zu Top­ausbildungs- und -zuchtstätten im Rheinland. Kirchners Herz schlug stets auch für die Studentenreiterei. Heute Ehrenmitglied im Deutschen Akademischen Reiterverband (DAR), hat er mit seinem Buch „Reitende Studenten – Studierende Reiter“ im wahren Sinne des Wortes Geschichte geschrieben. Für sein Engagement wurde „HaKi“ mit der Plakate für besondere Verdienste der FN ausgezeichnet, darüber hinaus ist er Träger der Ehrennadel in Gold des Pferdesportverbandes Rheinland.

60 Jahre „jung“ wurde am 8. Juli der Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, Rudolph Herzog von Croÿ. Zu den zahlreichen Ehrenämtern, die der Wirtschaftswissenschaftler und Jurist, passionierte Jagdreiter und Vater von sechs reitenden Kindern begleitet, gehört auch die Mitgliedschaft im Vorstand des Westfälischen Pferdemuseums. Seit 2013 ist er stellvertretender Vorsitzender der PM und Mitglied im Präsidium der FN. Eng verbunden mit dem Namen von Croÿ sind die berühmten Dülmener Wildpferde, denen die Herzöge von Croÿ vor mehr als 150 Jahren im Merfelder Bruch ein Naturreservat eingerichtet und sie damit vor dem Aussterben bewahrt haben.

1955 wurde „HGW“ mit Orient Weltmeister in  Aachen – und Persönliches Mitglied.  Foto: Menzendorf-Archiv/Deutsches Pferdemuseum Verden

HGW seit 60 Jahren Persönliches Mitglied

Am 24. Juli wurde Springsportlegende Hans Günter Winkler 89 Jahre alt. Ein weiteres, sogar rundes Jubiläum feiert der mit fünf olympischen Goldmedaillen nach wie vor erfolgreichste deutsche Springreiter ebenso in diesem Jahr: Vor genau 60 Jahren unterschrieb er seinen Mitgliedsantrag und wurde Persönliches Mitglied.

Wir gratulieren zum 89. Geburtstag und bedanken uns bei „HGW“ für die jahrzehntelange Treue.

Neues Pferd für Hannelore Brenner

Seit vielen Jahren zählen Hannelore Brenner und ihre Hannoveraner Stute Women of the World zu den Erfolgsgaranten in der deutschen Para-Dressur. Gerade erst wurde die Grade III-Weltmeisterin und Paralympicssiegerin wieder auf die Longlist für die EM In Deauville (17. bis 20. September) gesetzt, zusammen mit Elke Philipp (Grade Ia) mit Regaliz, Britta Näpel mit Let´s Dance, Dr. Angelika Trabert mit First Lady Melody und Steffen Zeibig mit Feel Good (Grade II) sowie Carolin Schnarre mit Del Rusch und Lena Weifen mit Don Turner (Grade IV). Für die Zukunft hat Hanne Brenner nun ein weiteres Eisen im Feuer: die fünfjährige Rheinländer Stute Belissima M, die sie auf einem Turnier in der Nähe entdeckte. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, berichtet die 52-Jährige strahlend. Zum Verkauf stand die Fuchsstute allerdings nicht, doch der Züchter Peter Moskopp aus Kettig bei Koblenz zeigte sich bereit, sie Hanne Brenner zur Verfügung zu stellen. Schon kurz darauf konnte die Stute, auch mit Unterstützung durch das DOKR, in den Stall nach Wachenheim umziehen. „Wir trafen mit Peter Moskopp auf einen echten Pferdemann mit pferdebegeisterter Familie und Umfeld“, sagte Brenner, die hofft, „dass diese Art der Kooperation auch zu einem Vorbild für andere Züchter und Reiter mit Handicap werden kann.“

„Pack an, Mach mit!”: Verschönerungsarbeiten können losgehen

Pack an Mach mit

Ab in den Baumarkt, Material kaufen, Arbeitsklamotten anziehen und loslegen heißt es in den nächsten Wochen für 80 Pferdesportvereine aus ganz Deutschland. Sie wurden aus 300 Bewerbern der Aktion „Pack an, Mach mit! präsentiert von NORKA Leuchten“ ausgewählt, mit der die FN zum zweiten Mal zur Verschönerung von Reitanlagen aufgerufen hat. Mit der Zusage erhielten sie zugleich die erste Hälfte der Anschubfinanzierung, die andere Hälfte gibt es, wenn im Oktober die erfolgreiche Verschönerung dokumentiert werden kann. Wie schon vergangenes Jahr haben sich die Vereine viel vorgenommen: Da sollen Paddocks angelegt und Einzäunungen erneuert, aber auch Reiterstübchen auf Vordermann gebracht werden. Präsentiert wird die Aktion diesjährig vom Leuchtenhersteller NORKA, weitere Unterstützer sind die PM und die Landesverbandszeitschriften. Welche Vereine ausgewählt wurden, ist unter www.pferd-aktuell.de/pack-an-mach-mit nachzulesen.

„Pferde tun Deutschland gut“

Die Einstellung der Gesellschaft zu Tieren hat sich geändert. Der Anteil der Bevölkerung, der die Nutzung von Tieren hinterfragt, wird immer größer. Das betrifft auch den Pferdesport. Daher wird es immer wichtiger, die positiven Aspekte des Pferdesports, der von der ganz großen Mehrheit der Reiter, Fahrer und Voltigierer als Hobby und mit viel Liebe zum Pferd betrieben wird, in Gesprächen mit Menschen außerhalb der Pferdesportfamilie herauszustellen. Unter www.pferd-aktuell.de/wertpferd hat die FN Informationen zusammengestellt, die deutlich machen: „Pferde tun Deutschland gut“ – ob auf dem Bildungs- und Gesundheitssektor, als Wirtschaftsfaktor oder im Bereich Umwelt. In jeder Rubrik finden sich die wichtigsten Fakten sowie weiterführende Informationen wie Pressemeldungen, Filme, Broschüren, Flyer und Links zu ergänzenden Internetinhalten.

EM-Kandidatin Christina Kuhirt gehört zu den Aushängeschildern des RFZV St. Hubertus Herne, der jetzt mit dem „Grünen Band“ ausgezeichnet wurde. Foto: D. Kaiser

Grünes Band für den RFZV Hubertus-Herne

Seit fast 30 Jahren verleihen der DOSB und die Commerzbank AG „das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Jedes Jahr werden 50 Vereine oder Vereinsabteilungen prämiert, die sich durch konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport auszeichnen, aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben. Zu ihnen gehört der Reit-, Fahr- und Zuchtverein St. Hubertus Herne, der sich jetzt über die Förderprämie von 5.000 Euro freuen darf. Der in Bochum-Gerthe ansässige Verein wurde 1974 gegründet und hat aktuell 412 Mitglieder, davon 125 Jugendliche. Angeboten werden Reit-, Spring- und Fahrunterricht vom Anfänger bis zum ambitionierten Reiter, darüber hinaus zeichnet sich der Verein vor allem durch eine aktive und erfolgreiche Voltigier-Abteilung aus. Mehrfach nahmen die Gruppen und Einzelvoltigierer an Deutschen Meisterschaften teil, 2012 siegte Gianna Meier bei den Junioren-Europameisterschaften im Team und wurde Vierte in der Einzelwertung. Den bislang größten Erfolg feierte jetzt Christina Kuhirt. Sie wurde 2015 Fünfte im Weltcup und Vierte beim CVIO Verden und wurde dafür mit einem Startplatz bei den EM in Aachen belohnt.

Ausgezeichnet: Jacqueline Schmieder, PM-Delegierte in Bayern. Foto: H. Fischer

Silbernes Reiterkreuz für Jacqueline Schmieder

Ehemalige Reiterin, internationale Richterin, Chefsteward, PM-Delegierte, LK-Vorsitzende und Vizepräsidentin des bayerischen Reit- und Fahrverbandes: Im Leben von Jacqueline Schmieder (67) dreht sich fast alles um Pferde und Pferdesport. Für ihre Verdienste wurde die gebürtige Münsteranerin, die seit 1957 in Bayern lebt und 25 Jahre lang bei der Daimler AG in Nürnberg als Mitglied der Geschäftsleitung tätig war, jetzt mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Anschluss an den Großen Preis beim Turnier „Pferd International“ in München statt.

Rasant zugehen wird es bei den Bundesponyspielen, die in diesem Jahr in Blaubeuren stattfinden. Foto: G. Knisel-Eberhard

Bundesponyspiele 2015: Back to the Roots

In neuem altem Gewand präsentieren sich die Bundesponyspiele beim Württembergischen Pferdefestival in Blaubeuren (12. bis 13. September): In sechs rasanten Geschicklichkeitsspielen nach dem Vorbild der Pony-Liga Weser-Ems und den Regeln des Verbands für Reiterspiele Mounted Games Deutschland (VRMGD) treten Vereins-, Betriebs- oder frei zusammengestellte Mannschaften gegeneinander an, um den Bundessieger zu ermitteln. Teilnahmeberechtigt sind K-, M- oder G-Ponys, wahlweise mit oder ohne Sattel. Voraussetzung ist, dass das Stockmaß des Ponys nicht unterhalb der Bauchnabelhöhe der Reiter liegt. Jeweils vier bis sechs Reiter bis 14 Jahre bilden ein Team, gespielt werden: Slalomrennen mit Tennisbällen“, „Becher versetzen“, „Kartoffelrennen“, „Eimerrennen“, „Sackrennen“ und „Flaggenrennen“. Die Ausschreibung der Bundesponyspiele gibt es in Kürze unter www.wpsv.de

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