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Leserbriefe

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt oder in Aus­zügen zu veröffent­lichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt.

Foto: dpa

Vernunft walten lassen

Zum Beitrag „Die Wölfe sind zurück“ in Ausgabe 7/2015:

Mit Entsetzen habe ich die letzte Ausgabe PM-Forum gelesen. „Dennoch ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf das erste Fohlen angreift oder einen Menschen verletzt.“ Wieder einmal zeigt die FN, dass sie der Zeit hinterher ist. Wie können Sie ohne jegliche Fachkenntnis so eine unsachliche Behauptung aufstellen? Die Rückkehr des Wolfes zeigt eine positive Entwicklung unserer Natur. Nebenbei bemerkt, wissen Sie, wie viele Menschen durch Verkehrsunfälle getötet werden? Sind Sie da auch so besorgt? Es sind schon mehr Pferde durch Ripper getötet worden, als vermutlich je durch einen Wolf getötet werden. Also bitte etwas mehr Vernunft walten lassen!

Christine Hamscha-Troboukis, per E-Mail

Befähigungsnachweis

Zum Beitrag: „Pferdetransport“ in Ausgabe 6/2015:

In dem Beitrag zum Pferdetransport wurde auch auf den Befähigungsnachweis hingewiesen. Ich finde jedoch diese Beschreibung etwas zu ungenau und nicht informativ genug dargestellt. Ich habe letztes Jahr selber auch lange im Netz nach einer genaueren Beschreibung gesucht und habe dann den Endschluss für mich getroffen, diesen Befähigungsnachweis selber zu machen, da ich privat wie beruflich mit Pferden zu tun habe. Den Lehrgang habe ich bei der DEULA in Freren absolviert. Dauerte einen Tag und war sehr informativ. Es waren auch viele Züchter an diesem Lehrgang beteiligt.

Jeder, der mit den Pferden Geld verdient, muss diesen Schein haben. Ich möchte Ihnen daher einen Auszug aus der gesetzlichen Verordnung schreiben.

„Wann gilt die Verordnung, z.B. für Nebenerwerbslandwirte oder auch für Pferdetransporte?
Bei der Beförderung von Pferden / einzelnen Zuchttieren muss im Einzelfall geprüft werden, ob es sich um eine wirtschaftliche Tätigkeit handelt. Der Rechtsdienst der EU hat am 14.03.2007 mitgeteilt, dass immer dann eine wirtschaftliche Tätigkeit vorliegt, wenn diese zu einer Eintragung in einem öffentlichen Register oder zu einer steuerlichen Veranlagung führt. Dies bedeutet, dass alle spezialisierten Pferdetransporteure, Landwirte, alle Personen, die von Berufswegen mit Pferden umgehen (Pferdewirte, Trainer, Züchter usw.), einschließlich Profi-Reiter unter die VO fallen. Die möglichen Grenzfälle wären im Einzelfall zu entscheiden. Dabei ist maßgeblich, ob die „(Pferde)-Tätigkeit“ einer steuerlichen Veranlagung unterliegt und somit als wirtschaftlich zu bezeichnen ist (auch wenn es finanziell gesehen ein Verlustgeschäft sein sollte).“

Auf Nachfrage beim Lehrgang, müsste im Einzelfall auch der „Hobbyreiter“, der durch Platzierungen Preisgelder bekommt, einen Schein haben. Vielleicht könnte man hier in einer späteren Ausgabe des PM-Forums nochmals genauer das Thema aufgreifen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die FN zusammen mit der DEULA Warendorf solche Lehrgänge für „Jedermann“ anbietet. Das würde das Fachwissen im Umgang mit dem Pferd erhöhen und nachhaltig zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen. Länder wie Holland machen es schon vor, hier muss jeder einen Transportschein haben, der Pferde fährt!

David Michael Foksa, per E-Mail

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