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Equitana: Gemeinschaftsstand von PM, FN und FNverlag in Halle 10/11

Stellten die neue Kollektion für alle DOKR-Disziplinen in Herford vor: (v.l.) Geschäftsführer Markus Brinkmann, Geschäftsführer Klaus Brinkmann, Isabell Werth, Julia Krajewski, Marco Kutscher und DOKR-Chef Dr. Dennis Peiler. Foto: Pikeur

Pikeur wird neuer Hauptausstatter

Die deutschen Reitsport-Nationalmannschaften werden künftig mit Championats- und Kaderbekleidung der Pikeur Reitmoden Brinkmann GmbH & Co. KG ausgestattet. Dies haben das Herforder Familienunternehmen und die Deutsche Reiterliche Vereinigung nun vertraglich bis zum Jahr 2024 vereinbart.

Bereits seit 1972 ist das Unternehmen offizieller Ausrüster des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) bei internationalen Championaten wie Europa- und Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Spielen.

Ab diesem Jahr werden nun auch die Disziplinen Dressur, Vielseitigkeit, Para-Dressage und Para-Fahren in allen Altersklassen mit Kader- und Championatsbekleidung von Pikeur ausgestattet. Die Kollektion besteht aus Reithosen, Reitsakkos, Fräcken, wasserdichten Longjackets, Softshelljacken, Steppwesten, Steppjacken, Caps, Poloshirts, Geländeshirts, Turniershirts und Tube-Strümpfen. 2017 wird Pikeur 525 Personen mit insgesamt 5.271 Teilen ausstatten. Bisher waren es vorrangig die Aktiven der Disziplinen Springen und Fahren, die von dieser langjährigen Partnerschaft profitierten.

Dr. Hubert Reuter wird 90

Am 16. März feiert Dr. Hubert Reuter aus Düsseldorf seinen 90. Geburtstag. Während seiner Dienstzeit als Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium erwarb sich Dr. Reuter große Verdienste um den Pferdesport und die Pferdezucht. Stets pflegte er einen harmonischen Umgang mit den nordrhein-westfälischen Pferdezucht- und -sportverbänden, hatte maßgeblichen Anteil am Bestand und der Entwicklung des NRW-Landgestüts in Warendorf und der damit verbunden Deutschen Reitschule und begleitete in gleicher Weise die beiden Landesreit- und -fahrschulen in Münster und Langenfeld. Von Beginn an gehörte er zum engen Kreis der Förderer der Pferdemesse Equitana in Essen. Für seine Verdienste um den Pferdesport wurde er 1992 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet, 2011 verliehen ihm die Persönlichen Mitglieder den Ehrentitel „Freund des Pferdes“.

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„Pack an! Mach mit!“ fördert 100 Vereine

Der Erfolg verpflichtet: Die Aktion „Pack an! Mach mit!“ der FN und der PM geht in die vierte Runde. Unterstützt von FN-Partner Norka und finanziell aufgestockt von den PM, werden 2017 erstmals 100 Pferdesportvereine unterstützt, die ihre Vereinsanlage verschönern möchten. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017. Die Sanierungsmaßnahmen werden pro Verein mit 500 Euro bezuschusst.
Als Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung müssen die Vereine ihre Verbesserungen bzw. Veränderungen schriftlich und mit Fotos vorstellen. Neu ist der hierfür vergebene Sonderehrenpreis: Wer die beste Dokumentation einreicht und/oder rund um die Aktion tolle Öffentlichkeitsarbeit leistet, darf sich über einen Preis der PM freuen. Zudem erhält jeder der 100 Vereine eine Leuchte der Firma Norka.

Die Bewerbungsunterlagen und die Ausschreibung für 2017 sowie Berichte über die umgesetzten Projekte bisheriger Teilnehmer als Anregung finden sich hier auf der FN-Homepage. Eine Jury entscheidet, welche Maßnahmen gefördert werden. Bis Ende April werden alle Zu- und Absagen versendet.

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Ob Renovierung des Reiterstübchens oder ein neuer Weidezaun: Die Vereine packten kräftig an. Foto: privat

J.J.Darboven Vereins-Initiative: Fast 1.500 Bewerbungen

Die Zahl der Bewerbungen übersteigt alle Erwartungen: Exakt 1.426 Vereine (50 Prozent mehr als 2016) wollen in den Genuss eines von 100 Veranstalter-Kits kommen, die die J.J.Darboven Vereins-Initiative ländlichen Turnierveranstaltern zur Verfügung stellt. Wie im vergangenen Jahr besteht das Veranstalter-Kit aus zwei Elementen: zum einen eine professionelle Kaffeeversorgung für die Turniertage mit Kaffeemaschinen, Kaffeebedarf, Bechern und allem Zubehör, und zum anderen ein umfangreiches Paket mit Werbematerialien für das Turnier wie Plakate, Flyer und Spannbanner, die rechtzeitig vor dem Turnier an den Verein geliefert werden. Außerdem gibt es drei Präsentkörbe als Ehrenpreise. Damit nicht genug, werden nach der Turniersaison vier der Gewinner-Vereine ausgewählt, die die J.J.Darboven Vereins-Initiative besonders kreativ umgesetzt haben und dies anhand einer Dokumentation nachweisen.

Diese vier Vereine werden mit bis zu 50 Personen zu einem der folgenden Spitzenreitsportereignisse eingeladen: Munich Indoors in München, Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg, Partner Pferd in Leipzig oder die DKB-Bundeschampionate in Warendorf. Infos zur J.J.Darboven Vereins-Initiative gibt es hier.

APO 2020: Anregungen und Vorschläge erwünscht

2020 tritt eine neue Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO) in Kraft. Verbesserungs- und Änderungswünsche dafür können bis Ende März bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) eingereicht werden. Ab Frühjahr beginnt die Überarbeitung und Aktualisierung. Wer also Ideen hat, wie man die APO verbessern kann oder was noch fehlt, kann seine Anregungen und Vorschläge bis zum 31. März 2017 an Eva Lempa-Röller in der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft mailen: elemparoeller@fn-dokr.de.

Leserbriefe

Gebisslos reiten

Zum Leserbrief „Gebisslose Zäumung“ von Ralf Hamacher in Ausgabe 2/2017 erhielten wir zwei Leserbriefe:

Über den Leserbrief von Herrn Hamacher im PM Forum (Betreff „Gebissloses Reiten“) kann ich nur den Kopf schütteln. Ich stimme Herrn Hamacher zu, wenn er sagt, dass Reiter über reiterliches Können bzw. Pferde über eine entsprechende Ausbildung verfügen müssen, wenn sie ins Gelände gehen. Die „Gebisslose Zäumung“ funktio­niert nicht als zuverlässige Bremse, schreibt er. Sicheres Ausreiten ist doch nicht eine Frage der Zäumung. Ich weiß auch von Pferden, die mit Gebiss nicht kontrollierbar sind. Es ist eine Frage der korrekten Pferdeausbildung und der Sitzschulung des Reiters.

Wir haben schon 1974 mit Linda Tellington-Jones Halsringreiten auf der Equitana vorgeführt. Ich selber bin 1986 die WM im Distanzreiten (160 km) in der Nähe von Rom mit meinem Pferd gebisslos geritten. Viele meiner Freunde aus anderen Reitweisen (Westernreiten, Gangreiten, Distanzreiten) reiten ihre Pferde gelassen, sicher, gefahrlos und das gebisslos.

Eine pferdegerechte Haltung mit viel Auslauf macht viel entspanntere Pferde. Bodenarbeit und Gelassenheitstraining verbessern die Kommunikation von Pferd und Reiter. Eine gute Sitzschulung mit korrekter Zügelführung (auch zum gebisslosen Reiten gehört Zügelführung) vermeiden Stresssituationen und zum Schluss gehört das richtige Verhalten im Gelände dazu, brenzlige Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen. Sicheres Reiten in Bahn und Gelände ist nicht eine Frage der Zäumung!

Jochen Schumacher
Reit-Zentrum Reken

 

Ist es nicht vielmehr so, dass wir durch artgerechte Haltung, sinnvolle und sorgfältige Ausbildung von Pferd und Reiter und umsichtiges Verhalten versuchen, die Gefährdung durch Pferde im Straßenverkehr zu minimieren? Aber ein Restrisiko kann, egal mit welcher Zäumung, wohl niemand ausschließen.

Die Frage, ob jemand mit seinem Pferd ein erhöhtes Risiko darstellt, ist nicht alleine auf das Thema „Gebiss oder nicht“ zu reduzieren! Es gibt viele gebisslos gerittene, gut ausgebildete Pferde, die ein geringeres Risi­ko im Straßenverkehr darstellen als andere mit Gebiss gerittene!

Diethild Lüsebrink
EWU-Trainer C Westernreiten
FN-Trainer B Breitensport

 

Sie wollen auch einen Leserbrief an uns richten? Barbara Comtois nimmt Ihre Briefe und Kommentare unter bcomtois@fn-dokr.de gerne entgegen.

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