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Pilot-Expeditionsreise vom 3. bis 12. Juli

Speziell für Abenteurer: Pferde und Landschaften der Mongolei

Przewalskis: Die letzten Wildpferde der Welt.
Nicht nur die legendären Przewalski-Pferde sind es, die die Mongolei so anziehend machen für Menschen, die Pferde, die Natur und fremde Völker lieben und bewusst einmal „anders“ reisen möchten. Ursprünglichkeit, unendlich weite Landschaften – Steppen, Wüsten und Gebirge – die letzten Wildpferde dieser Welt, viele andere seltene Tierarten, Jahrtausende alte Relikte vergangener Kulturen und die herzliche Gastfreundschaft der mongolischen Pferde- und Kamelzüchter erwarten die Besucher bei einer fast 3.000 Kilometer langen Fahrt durch das Land. Höhepunkt ist das berühmte Naadam-Festival mit seinen spektakulären Pferderennen. Erstmals bereist Zoodirektor a.D. Jörg Adler die Mongolei und lädt dabei Persönliche Mitglieder ein, ihn zu begleiten. Klar, das Unternehmen hat Expeditionscharakter und stellt daher ein paar besondere Anforderungen an die Reisegäste. Vorausgesetzt werden körperliche Fitness, Aufgeschlossenheit gegenüber der fremden Kultur, Bereitschaft, den üblichen westlichen Komfort für eine gewisse Zeit einzuschränken und Verständnis, wenn die mongolische Auffassung von Organisation einmal von der deutschen abweicht. Wer das akzeptiert, auf den wartet eine ganz besondere Reise abseits ausgetretener Pfade. Die Reisegäste reisen in Ulan Bator mit einem Bus, die Rundfahrt über Land erfolgt in Allrad-Pkw. Die Straßen sind überwiegend nicht asphaltiert.

Mongolische Nomaden-Familie

Kloster Erdene Dsuu

Im faszinierenden Tal der Geier

Khongoryn Els – die singende Wanderdüne (Foto: Juulchin World Tours)

Reiseablauf

Montag, 3.7.: Anreise | Nachmittags Abflug des Gruppenfluges ab Frankfurt beziehungsweise individuelle Anreise nach Ulan Bator/Mongolei.

Dienstag, 4.7.: Ulan Bator, Khustai Nuruu Nationalpark und Przewalski-Pferde | Morgens Ankunft in Ulan Bator. Vorbei am Bogd Khaan Winter Palast geht es nach dem Mittagessen zum Khustai Nuruu Nationalpark und einer ersten Erkundungstour zu den Przewalski-Wildpferden. Das Przewalski-Pferd (Equus ferus przewalskii), auch Takhi oder Asiatisches Wildpferd genannt, ist die einzige Unterart des Wildpferds, die in ihrer Wildform bis heute überlebt hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg auf nur 40 Exemplare zusammengeschrumpft und ab 1969 in der Mongolei ausgestorben, gelang es europäischen Zoologischen Gärten, die Population zu stabilisieren und Pferde in ihren Ursprungsgebieten wieder auszuwildern. Übernachtung in landestypischen Jurten.

Mittwoch 5.7.: Charchorin und Kloster Erdene Dsuu | Der Tag beginnt mit einer weiteren Erkundungstour zu den Przewalski-Wildpferden. An den Wasserstellen des Nationalparks hat man gute Chancen, die Pferde anzutreffen. Weiterfahrt nach Charchorin, dem ehemaligen Karakorum, der Hauptstadt des mittelalterlichen Mongolenreiches. Besichtigung des Klosters Erdene Dsuu, das 1586 als ältestes buddhistisches Kloster gegründet, mehrfach zerstört und zuletzt 1990 wieder eröffnet wurde. Übernachtung in landestypischen Jurten.

Donnerstag, 6.7.: Kloster Ongiin Chiid | Weiter geht die Fahrt durch faszinierende Landschaften in Richtung Süden, die Wüste Gobi liegt voraus. Besichtigung des Klosters Ongiin Chiid, das 1760 gegründet wurde. Ein Besuch bei einer mongolischen Nomadenfamilie vermittelt einen Eindruck von der Kultur und Lebensweise der Bevölkerung. Übernachtung in landestypischen Jurten.

Freitag, 7.7.: Wüste Gobi und Bajandsag – Flaming Cliffs | Tiefer und tiefer führt die Fahrt in die Wüste Gobi. Bajandsag oder Flaming Cliffs ist eine beeindruckende Felsformation, in deren Umgebung zahlreiche Fossilien von Wirbeltieren, darunter Dinosaurier, gefunden wurden. Ihren Namen Flaming Cliffs („brennende Klippen“) erhielten die Felsen – des leuchtend orangefarbenen Gesteins wegen – von dem amerikanischen „Dinosaurierjäger“ Roy Chapman Andrews, der sie in den 1920er Jahren erkundete. Die Saxaulpflanze ist typisch für diese Region. Übernachtung in landestypischen Jurten.

Samstag, 8.7.: Nationalpark Gobi Gurwan Saichan, Khongoryn Els – die singende Wanderdüne – und Kamelzucht | Inmitten des Nationalparks Gobi Gurwan Saichan gibt es ein Naturwunder zu bestaunen, das weltweit einzigartig ist: Khongoryn Els, die singende Sanddüne, oder richtiger gesagt: ein Dünengebirge. Je nach Wind- und Wetterrichtung schiebt sich die 180 Kilometer lange und etwa sechs Kilometer breite Düne Khongoryn Els von Ost nach West und wieder zurück. Das „Singen“ der Düne ist beim Aufsteigen zu vernehmen. Der größte Nationalpark des Landes, Gobi Gurwan Saichan, ist Heimat diverser Tierarten wie Sibirische Steinböcke, Kropfgazellen, Mongoleigazellen, Argalis, Wölfe, seltener auch Wildkamele, Gobibären und Schneeleoparden. Besuch bei einer Kamelzüchter-Familie mit Möglichkeit zum Kamelreiten. Übernachtung in landestypischen Jurten.

Sonntag, 9.7.: Gurvan Saikhan Nationalpark und Yol Valley – das Tal der Geier | Wanderung durch die tiefe und enge Schlucht des Yol Valley im Gurvan Saikhan Nationalpark, benannt nach dem Vorkommen des Lämmergeiers (mongolisch Yol). Besuch des Naturkundemuseums und Übernachtung in landestypischen Jurten.

Montag, 10.7.: Flug nach Ulan Bator und Stadtrundfahrt | Inlandsflug von Dalanzadgad nach Ulan Bator und kurze Stadtrundfahrt. Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel.

Dienstag, 11.7.: Ulan Bator und Naadam-Festival | Heute ist der Haupttag des größten, traditionellen Festes der Mongolei, des Naadam-Festivals. Tausende Mongolen kommen zusammen, um die traditionellen Wettkämpfe im Ringkampf, Bogenschießen, Fußknöchel-Spiel und vor allem die Pferderennen zu verfolgen. Die Rennen, an denen bis zu eintausend Pferde beteiligt sind, werden je nach Alter der Pferde in sechs Kategorien durchgeführt. Die längste Distanz beträgt 26 Kilometer. Die Jockeys, üblicherweise zwischen fünf und 13 Jahre alt, beginnen das Rennen mit einem speziellen Lied (gingo) zu Ehren ihrer Pferde. Abendshow mit Feuerwerk. Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel.

Mittwoch, 12.7.: Abreise und Rückflug | Abreise gegen Mittag und Rückankunft in Frankfurt am Nachmittag.

Naadam-festival; Fotos: Wikimedia

Information und Anmeldung:

Deutsche Reiterliche Vereinigung
Bereich PM
48229 Warendorf
Telefon 02581/6362-626
Fax 02581/6362-100
pm-reisen@fn-dokr.de
www.fn-travel.de

Reiseleistungen

Sechs Übernachtungen in Jurten-Camps, zwei Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel. Vollpension während der ganzen Reise. Inlandsflug Dalanzadgad – Ulan Bator, Rundreise, alle Transfers, Besichtigungen und Eintritte wie beschrieben, FN-Reiseleitung und deutschsprachiger lokaler Guide, Reisepreissicherungsschein.

Reisepreis pro PM im DZ 2.839 Euro, Nicht-PM 2.939 Euro, EZ-Zuschlag 260 Euro.

Flug ab/nach Frankfurt nach/ab Ulan Bator ab 1.200 Euro.

Anmeldeschluss 31. Mai 2017, Mindestteilnehmerzahl 13 Personen. Änderungen vorbehalten.

Ihre Reisebegleitung: Jörg Adler

26_3.17_Mongolei_Jörg_AdlerSeit mehr als 50 Jahren „Tiergärtner“, davon 25 Jahre als Direktor des Allwetterzoos Münster und seit 2016 im Ruhestand, engagiert sich Jörg Adler stark für den Schutz bedrohter Tierarten vor Ort, vornehmlich in Vietnam und Kambodscha. Er ist Vorsitzender der „Westfälischen Gesellschaft für Artenschutz“ und Vorstandsmitglied der „Stiftung Artenschutz“, einem Zusammenschluss von mehr als 50 deutschsprachigen Zoologischen Gärten. Adler hat seit 1984 mehr als 60-mal Vietnam bereist, seit 2000 regelmäßig auch Kambodscha, um dort ein großes Naturschutzzentrum in der Nähe von Angkor zu betreuen. Weitere Reisen, auch als Tourleader, führten ihn mehrfach nach Galapagos, Uganda sowie in die Antarktis. Als Experte mit umfassender Artenkenntnis, die über das domestizierte Haus- und Reitpferd weit hinausgeht, freut sich Jörg Adler auf seine erste Mongolei-Expedition. Persönliche Mitglieder können ihn dabei begleiten. Foto: U. Karst

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