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PM-Webinar: Moderne Pferdefütterung – individuell, gesund, leistungsgerecht

Foto: T. Lehmann

FN-Filmreihe „Alte Helden“ geht weiter mit Noltes Küchengirl

„Alte Helden: Was macht eigentlich…?“ – die FN-Filmreihe über ehemalige Championatspferde im Ruhestand geht weiter. Dazu hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wieder ein paar vierbeinige Pensionäre besucht. Den Auftakt macht Noltes Küchengirl von Marcus Ehning. Die 20-jährige Stute genießt mit ihrem mittlerweile dritten Fohlen in einer Herde mit anderen Stuten ihr Muttersein. Wie „Küche“ als Mutter ist und wie es ihr heute geht, zeigt der Film nachfolgende Film.

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Riesenbecks Hausherr Freiherr Heere­man verstarb im Alter von 85 Jahren. Foto: picture-alliance/dpa

FN trauert um Freiherr Heereman von Zuydtwyck

Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck, FN-Ehrenmitglied und einst langjähriger Bauernpräsident, verstarb im Alter von 85 Jahren. „Baron Heereman war für den Pferde­sport nicht nur ein wichtiger Ratgeber in politischen Angelegenheiten. Er war auch ein echter Pferdemann und wird uns immer als Veranstalter großer internationaler Reit- und Fahrturniere in Riesenbeck in Erinnerung bleiben“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach.

28 Jahre lang, von 1977 bis 2005, war Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck Mitglied im FN-Präsidium und bekleidete darüber hinaus zahlreiche andere Ehrenämter im Pferdesport, insbesondere in seiner Heimat Westfalen. Mit der Austragung der Deutschen Meisterschaften der Vierspänner in Riesenbeck im Jahr 1980 legte er den Grundstein für die Entwicklung Riesenbecks zu einem der international führenden Fahrsportveranstalter. Aber auch über den Pferdesport hinaus bekleidete der gebürtige Münsteraner zahlreiche ehrenamtliche Positionen. 1969 wurde der staatlich geprüfte Landwirt zum Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes gewählt. Knapp 30 Jahre blieb er Präsident. Für seine Verdienste wurde Freiherr Heereman vielfach ausgezeichnet, ist unter anderem Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die FN verlieh ihm 1994 das Deutsche Reiterkreuz in Gold.

Hb

Fähnchen ade!

Am 4. September tritt ein neues Anmeldesystem für PM-Seminare in Kraft: Statt eines Briefs mit bunten Fähnchen, Anfahrtsbeschreibung und Ablaufplan erhalten die Teilnehmer nach der Anmeldung nun per E-Mail ein personalisiertes Ticket. Dieses Ticket enthält bereits alle Informationen zum gebuchten Seminar und wird vor Ort anstelle des Fähnchens vorgezeigt.
Hinweis: Die Umstellung des Anmeldesystems verzögert sich leider.

Neuer Hygieneleitfaden Pferd erschienen

Ob Herpes oder Druse – ansteckende Krankheiten sind der Albtraum eines jeden Pferdebesitzers. Wie Reiter, Pferdehalter, Reitställe und andere pferdehaltende Betriebe Krankheiten vorbeugen können, erklärt der neue „Hygieneleitfaden Pferd – Biosecurity im Stall und unterwegs“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Wie müssen der Stall, die Weide und der Betrieb aussehen, damit sie hygie­nisch sind und der Ausbruch von ansteckenden Krankheiten vermieden werden kann? Was ist zu tun, wenn doch ein Pferd krank wird? Wie sollte ein Pferd geimpft und entwurmt werden? Die Broschüre „Hygie­neleitfaden Pferd – Biosecurity im Stall und unterwegs“ gibt Antworten auf all diese Fragen. Die Broschüre ist kostenlos und kann hier heruntergeladen werden.

MK

Das könnte Sie auch interessieren: PM-Webinar mit FN-Tierärtzin Dr. Henrike Lagershausen zum Thema „Hygiene im Stall und auf dem Turnier“.

Reiterkreuz in Bronze für Karl-Heinz „Kalle“ Frieler

Pferdesportfotograf Karl-Heinz Frieler (63) wurde im Rahmen des „Turniers der Sieger“ mit dem Deutschen Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet. In den 1980er Jahren machte sich der Gelsenkirchener mit einer Presse- und Fotoagentur selbständig. 1986 war er erstmals für die westfälische Verbandszeitschrift „Reiter und Pferde in Westfalen“ tätig: der Auftakt für viele weitere Anfragen nach Fotos von Pferden und Pferdesport.

Freute sich über die Auszeichnung: Karl-Heinz Frieler (Mi.), FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau und Münsters Turnierveranstalter Hen­drik Snoek. Foto: Stefan Lafrentz

„Es dürfte heute wohl kaum einen Tageszeitungsleser in Deutschland geben, der noch nie ein Foto von Karl-Heinz Frieler gesehen hat“, sagte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau in seiner Rede über den Geehrten. 2003 wurde Karl-Heinz Frieler in Aachen mit der „Silbernen Kamera“ für sein Foto „Freudentränen“ ausgezeichnet, das bei den DM der Para-Dressurreiter in Lingen entstanden war.

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Schließung des hessischen Landgestüts abgewendet

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) und die Stadt Dillenburg haben sich über die Zukunft des Landgestüts Dillenburg geeinigt – die Schließung des Gestüts wurde abgewendet. Ministerin Hinz sagte: „Nach meiner Auffassung ist mit einer Verringerung des Tierbestandes und zusätzlichem Auslauf kurzfristig eine Verbesserung des Tierschutzes erreichbar.“ Die Pferde­sportverbände begrüßen den Erhalt, sehen jedoch keinen Grund für eine Verringerung des Pferdebestands. Verschiedene Gutachter hatten Lösungsvorschläge erarbeitet, wie die Pferdehaltung optimiert werden kann.

„Der Tierschutz im Landgestüt hat oberste Priorität. Wir haben uns daher entschlossen, kurzfristig mehr Auslauf für die Pferde im Landgestüt zu schaffen“, sagte die Umweltministerin. Für Stuten und Wallache, die im Unterschied zu den Hengsten auch in Gruppen gehalten werden können, ergibt sich die Möglichkeit eines zusätzlichen Auslaufs auf Teilen des Paradeplatzes zum Beispiel mit Hilfe von mobilen Zäunen. Daher und auch weil die Hengsthaltung aus Dillenburg seit Jahren an Bedeutung verliert, hat sich das Land entschlossen, diese im Landgestüt aufzugeben. „Damit kann künftig der Reit- und Fahrbetrieb aufrecht erhalten bleiben“, so die Ministerin weiter.

Weitere Informationen: www.dillenburg.de

Gründerwettbewerb: Gute Resonanz auch im zweiten Jahr

68 Bewerbungen sind beim Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen eingegangen, den die FN in Kooperation mit dem Verein Pferde für unsere Kinder e.V. zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Besonders viele Bewerbungen kamen aus den Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Hannover, Rheinland und Westfalen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf den zweiten Gründerwettbewerb. Die Qualität der einzelnen Bewerbungen war sehr gut. Bereits in dieser frühen Phase des Wettbewerbs gab es sehr ausgereifte Konzepte, bei denen sich die Bewerber schon intensiv mit ihren wirtschaftlichen Kennzahlen auseinandergesetzt haben“, sagt Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe. Ausgewählte Bewerber werden nun Anfang September zu einer Vorstellungsrunde eingeladen. Dort bekommen sie die Chance, ihr Vorhaben noch einmal persönlich zu präsentieren und sich für die nächste Bewerbungsstufe zu empfehlen. Ende November soll dann feststehen, welche zehn Ponyreitschulen in der zweiten Runde des Gründerwettbewerbs gefördert werden.

Neben einer umfassenden Beratung gibt es für sie eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro sowie Sachleistungen der Wettbewerbspartner Derby, Effol, uvex und Waldhausen.

Weitere Informationen zum Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen gibt es hier.

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