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Countdown für Olympia

Nicht bis Nennungsschluss warten – sonst kann man leer ausgehen. Das Foto zeigt Kira Wulferding mit Silber Black. Foto: J. Toffi

Stauwarnung bei NeOn: Bitte berücksichtigen!

Turnierreiter, bitte dringend vormerken! Um einen „Stau“ bei NeOn zu vermeiden, werden alle neuen Turnierausschreibungen am Montag, 2. Mai ausnahmsweise erst um 19 Uhr hochgeladen.

Die Verschiebung ist notwendig, denn an diesem Tag stehen nicht nur 66 Nennungsschlüsse an, vielmehr warten auch rund 130 Turnierausschreibungen darauf, auf www.fn-neon.de hochgeladen zu werden. Die Situation ähnelt damit der auf Bundesautobahnen am ersten Tag der Sommerferien. Wo sonst der Verkehr reibungslos fließt, kommt plötzlich alles in Stocken oder gar zum Erliegen. Da schon jetzt absehbar ist, dass es am 2. Mai zu einer vergleichbaren Überlastung kommen wird, wurde beschlossen, das Hochladen der neuen Ausschreibungen um eine Stunde auf 19 Uhr zu verschieben, in der Hoffnung, die Lage damit zu entzerren. Der Rat bei Staugefahr auf der Autobahn – „rechtzeitig losfahren und Puffer einbauen“ – gilt allerdings auch hier: Wer sicher einen Startplatz haben will, sollte eigentlich generell nicht bis kurz vor Nennungsschluss warten.  Hb

Druse-Erkrankungen: Auf die Hygiene kommt’s an

In Deutschland häufen sich zurzeit Meldungen von an Druse erkrankten Pferden. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, rät Henrike Lagershausen von der Abteilung Veterinärmedizin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung zum verantwortungsvollen und offenen Umgang mit der Erkrankung. „Achten Sie auf bestimmte Symptome wie Fieber, Schwellungen der Kopflymphknoten und Nasenausfluss. Besteht ein Verdacht, sollte das betroffene Pferd schnellstmöglich isoliert und ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.“

Anders als beispielsweise die Maul- und Klauenseuche, die vor einigen Jahren den Turniersport wochenlang lahm legte, ist die Druse keine anzeigepflichtige Krankheit. Nur selten nimmt sie einen dramatischen Verlauf, in der Regel heilt sie bei entsprechender Ruhe und Pflege des Pferdes innerhalb von drei bis vier Wochen aus. „Allerdings ist die Druse hochansteckend und wird direkt durch Pferdekontakt oder indirekt über Hände, Kleidung, Ausrüstungsgegenstände, Futtereimer, etc. übertragen. Ein effektives Hygienemanagement ist daher wichtigste Voraussetzung, um eine Verbreitung zu unterbinden“, sagt Henrike Lagershausen. „Mit einem Verschleiern der Krankheit ist niemandem geholfen.“

Annette Dresen: 40 Jahre für die PM am Start

40 Jahre ist sie bereits bei der FN: Annette Dresen, gelernte Rechtsanwalts- und Notargehilfin und mittlerweile Urgestein im Bereich PM. Im Jahr 1976 trat sie zunächst ihren Dienst in der neu geschaffenen Abteilung „Allgemeiner Reit- und Fahrsport“ an. Nach Geburt ihres Sohnes übernahm sie die Betreuung der PM. Ihre Aufgaben ähnelten damals schon denen von heute: Neue Mitglieder aufnehmen, die Adressdatei pflegen und Anfragen beantworten – eben Mitgliederservice. Geändert haben sich im Laufe der Jahre vor allem die Hilfsmittel. So kann sie sich noch daran erinnern, wie alle Mitglieder handschriftlich (!) in einem dicken Buch geführt wurden, bevor auch sie IT-technisch erfasst wurden. Auch den großen Mitglieder-Boom zu Beginn der 90er Jahre erlebte Annette Dresen live mit. Dank einer Werbekampagne, die Christoph Hess als neuer PM-Chef 1993 initiierte, vervierfachte sich innerhalb weniger Jahre die Zahl der zuvor lange bei 7.000 stagnierenden PM und ist heute bei 60.000 angekommen. Mitgewachsen sind in dieser Zeit auch die Angebote für die Mitglieder, so wurde z.B. aus einem quartalsmäßig erscheinenden Vier-Seiter das Monatsmagazin PM-Forum.

Sie erlebte die Entwicklung der PM live mit: Annette Dresen. Links die „Ex-Kollegin“ Uta Helkenberg. Foto: FN/Kaup

Mit Annette Dresen feierte auch ihre „Ex-Kollegin“ am 1. April ihr Firmenjubiläum. Uta Helkenberg, die 1991 als PM-Referentin bei der FN begann und 1999 ins Ressort Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wechselte, blickt auf mittlerweile 25 Jahre Verbandszugehörigkeit zurück.

Der Richterturm des RFV Jever-Moorhausen e.V. nach und vor der Renovierung. Fotos: privat

„Pack an! Mach mit! 2016“: 80 Vereine ausgewählt

Für 80 Pferdesportvereine in Deutsch­land heißt es nun: „An die Arbeit, fertig, los!“. Sie gehören zu den erfolgreichen Bewerbern, die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung für die vom Leuchtenhersteller NORKA präsentierte und von den Persönlichen Mitgliedern der FN unterstützte Aktion „Pack an! Mach mit! Deutschlands Reitvereine verschönern sich“ ausgewählt wurden und nun einen Zuschuss von 500 Euro für Pflege- und Instandhaltungs-Maßnahmen zur Verschönerung ihrer Anlage erhalten. Auch im dritten Jahr war die Förderung durch „Pack an! Mach mit!“ wieder heiß begehrt: Mehr als 270 Pferdesportvereine aus allen Landesverbänden haben sich beworben. Besonders viele Bewerbungen kamen dabei mit jeweils über 50 Stück aus Westfalen und Hessen. Die Anlässe für eine Bewerbung waren bunt und vielseitig wie der Pferdesport, entsprechend werden auch in diesem Jahr wieder Pferdeställe renoviert, Reitplätze verbessert, Weiden und Paddocks neu angelegt oder deren Zäune erneuert und Reiterstübchen aufgemöbelt.

Mehr Informationen zur Aktion und die 80 Pferdesportvereine, die in diesem Jahr von der Förderung profitieren, finden sich unter www.pferd-aktuell.de/pack-an-mach-mit.

Carina Mayer neue Generalsekretärin der EEF

Carina Mayer wird ab Oktober 2016 neue Generalsekretärin der European Equestrian Federation (EEF). Die 29-jährige Baden-Württembergerin leitete bisher übergangsweise die Abteilung Dressur und Para-Dressur des Weltreiterverbandes FEI. Sie übernimmt im Oktober 2016 das Warendorfer Büro von Ali Kuçuk, der das Amt des EEF-Generalsekretärs aus privaten Gründen abgegeben hat und in seine türkische Heimat zurückgekehrt ist.

Seit ihrer Kindheit ist Carina Mayer im Dressursport aktiv und hat als Ponyreiterin und Juniorin erfolgreich Turniere bis hin zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften bestritten. Bevor sie 2010 zur FEI kam, hat Carina Mayer ihren Bachelor in Sportmanagement gemacht und später noch um den Master in internationalem Sportrecht ergänzt. Sie hat die FEI bei Championaten, Europa- und Weltmeisterschaften vertreten und seit September 2015 aufgrund der langen Krankheit von Trond Asmyr die Aufgaben des Leiters der Abteilung Dressur und Para-Dressur bei der FEI übernommen.

„Tag der offenen Stalltür“: Online einsehbar

Es ist wieder soweit: Am 1. Mai laden bundesweit nahezu 350 Pferdesportvereine und -betriebe unter dem Motto „Komm zum Pferd“ zum nunmehr fünften „Tag der offenen Stalltür“ ein. Welche dies sind, ist online auf der Webseite der FN einzusehen. Der „Tag der offenen Stalltür“ ist eine gemeinsame Initiative der FN und der Landespferdesportverbände, sie wird unterstützt von der Deutschen Kreditbank AG, uvex und Großewinkelmann.

Mit vielen Schauprogrammen, wie hier Pferdefußball der Reiterjugend, wollen Vereine und Betriebe ihre Gäste begeistern. Foto: A. Bronkhorst

Die teilnehmenden Ver­eine und Betriebe bieten vielseitige und bunte Programme an: von Reit-, Fahr- und Voltigiervorführungen über Kutschfahrten, Stallführungen und Rassepräsentationen bis hin zu Pferdefußball und Ponyreiten.

„Neu in diesem Jahr ist, dass die FN auf Wunsch der Vereine und Betriebe gezielt etwa 2.500 KiTas, Grundschulen und offene Ganztagsschulen aus der jeweiligen Umgebung angeschrieben und zum Tag der offenen Stalltür eingeladen hat“ sagt Martin Otto, in der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe zuständig für „Komm zum Pferd“. So werde der Kontakt von Kindern mit Pferden und Ponys gefördert und aus Vereinssicht eine wichtige Zielgruppe angesprochen.

Wer wissen möchte, wo in der Nähe Vereine und Betriebe ihre Türen öffnen, findet laufend aktualisierte und nach Postleitzahlen geordnete Listen aller Veranstalter unter www.pferd-aktuell.de/kommzumpferd.

Bewegung, Licht, Luft und Sozialkontakte: Auch 2016 werden wieder pferdegerechte Reitanlagen und Ställe prämiert, hier der im vergangenen Jahr zweitplatzierte Hof Schmiemann in Ibenbüren. Foto: G. Hoffmann

Unser Stall soll besser werden 2016

Noch bis 15. Juni können sich Reitvereine, Pferdebetriebe und private Ställe bewerben: Zum 23. Mal prämieren die Persönlichen Mitglieder und das Fachmagazin Reiter Revue International Deutschlands beste Pferdeställe. Im bundesweiten Wettbewerb „Unser Stall soll besser werden“ sind innovative Stallkonzepte gefragt, die den Bedürfnissen der Pferde nach Licht, Luft, Bewegung und Sozialkontakt gerecht werden. Auch Stallbesitzer, die nur oder erst einen Teil ihrer Ställe saniert oder umgebaut haben, können am Wettbewerb teilnehmen. Beurteilt wird dabei nur das Teilkonzept und nicht die Gesamtanlage.

Bewerben können sich Reitvereine, Pferdebetriebe und private Ställe, die mindestens seit einem Jahr einen neugebauten, modernisierten oder renovierten Stall mit mehr als zehn Pferden betreiben. Den besten drei Betrieben winken attraktive Sachpreise der Firma Großewinkelmann, des FNverlags und der Firma German Horse Pellets. Außerdem erhält jeder der drei platzierten Stallbetreiber einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro. Die prämierten Betriebe werden im September auf den DKB-Bundeschampionaten gekürt.

Die Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb gibt es zum Download unter www.fn-pm.de/unser-stall oder bei den PM unter Telefon 02581/6362-245, E-Mail mbudnik@fn-dokr.de.

Pilotprojekt: Kennzeichnung Ponyreitschule

Die nächste „neue“ Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung befindet sich zwar noch in der Entwicklungsphase, doch schon jetzt hat der Arbeitskreis „Kennzeichnung APO 2020“ dafür gestimmt, ab sofort im Rahmen eines Pilotprojekts eine Kennzeichnung von Ponyreitschulen vorzunehmen.

Alle Vereine und Betriebe, die den Voraussetzungen für das FN-Grundschild Pferdehaltung entsprechen und die Bedingungen für eine Kennzeichnung als Reitschule bzw. Reitschule Breitensport erfüllen, können sich ab sofort als Ponyreitschule kennzeichnen lassen, wenn der Ausbildungsleiter eine von der FN anerkannte Trainerqualifikation mit Ergänzungsqualifikation Kinderunterricht besitzt und im Schulpferdebereich mindestens zwei Ponys gehalten werden. Das Pilotprojekt erstreckt sich über zwei Jahre, um dann eventuell mit weiteren kindgerechten Kriterien in die APO 2020 aufgenommen zu werden.

Die Aufnahme von Ponyreitschulen in das FN-Kennzeichnungssystem ist Teil der Verbandsinitiative und Arbeitsgruppe „PM-Ponyspaß“ der Persönlichen Mitglieder, die das Reitschul-Angebot für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter steigern möchte. Interessenten für das Projekt melden sich bitte direkt bei den für sie zuständigen Landesverbänden oder bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Martin Otto, E-Mail motto@fn-dokr.de, Telefon 02581/6362211.

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