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Initiative – Pferde für unsere Kinder

900 Freitickets für Stuttgart German Masters

6.16_4_German_MastersDie Veranstalter des Turniers „Stuttgart German Masters“ machen den Persönlichen Mitgliedern wieder ein wertvolles Geschenk. Wenn internationale Turniercracks zum 32. Mal vom 16. bis 20. November in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle um Sieg und Platz kämpfen, können 225 PM live dabei sein. Verlost werden je vier Tickets für die Veranstaltungsabschnitte Mittwochnachmittag, Donnerstag (tagsüber) und Freitag (tagsüber).
Gehen mehr Kartenwünsche ein als Freitickets zur Verfügung stehen, entscheidet das Los. Die Zuteilung der Turnierpäckchen erfolgt nach dem Zufallsprinzip, Ticketwünsche können aber angegeben werden. Wer seine Freikarten gegen Karten anderer Turnierabschnitte tauschen möchte, kann dafür die PM-Tauschbörse bei Facebook nutzen, die eigens dafür erstellt wird. Nähere Infos zur Tauschabwicklung erhalten die Freikartengewinner mit ihrem Ticketpäckchen. Für alle anderen Turnierabschnitte, für die keine kostenlosen Karten vergeben werden, räumt der Turnierveranstalter den PM einen zehnprozentigen Rabatt ein. Tipp: Es dürfen vier Karten pro PM-Ausweis und Veranstaltungsabschnitt gekauft werden.
Wer ein kostenloses Ticket-Päckchen gewinnen will, der schreibt eine E-Mail oder Postkarte unter Angabe seiner PM-Nummer an die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V., Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf, E-Mail: gewinnen@fn-dokr.de. Bitte als Betreff „German Masters 2016“ angeben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2016. Die Namen der Gewinner werden im September-Heft des PM-Forum veröffentlicht. Wir drücken die Daumen!

Erfolgreiches Schulprojekt in Hessen

Ingrid Klimke und Robert Kuypers bescherten den Kids einen tollen Tag auf dem Wiesbadener Pfingstturnier. Foto: Stefan Lafrentz

Ein toller Erfolg war das Schulprojekt des PSV Hessen. Rund tausend Kinder besuchten das Wiesbadener Pfingstturnier und waren auf ihrer „Backstage-Tour“ am Springplatz, am Stallbereich, am Dressurplatz, auf der Geländestrecke und im Kinderland, trafen Mannschaftsolympiasiegerin Ingrid Klimke und beobachteten die Vielseitigkeitsreiter bei ihrer Vorbereitung auf die Dressur. Viele konnten das „Glück der Erde“ sogar selbst erleben, denn Ulrike Mohr vom Kinderreitzentrum Bensheim hatte viele ihrer Ponys mitgebracht, so dass jedes Kind ein paar Runden im Schritt geführt werden konnte.

„Vor fünf Jahren haben wir damit begonnen, Reit-AGs zum Hessentag beim Frankfurter Festhallen Turnier einzuladen. Das hat sich in der Lehrerschaft sehr schnell herumgesprochen und schon bald hatten wir einen riesigen Andrang auch von ‚normalen‘ Schulklassen“, erzählt Robert Kuypers, Geschäftsführer des LV Hessen. In diesem Jahr wurde das Konzept nun erstmals auf das Wiesbadener Pfingstturnier übertragen. Das Ziel: Kinder über dieses Projekt frühzeitig mit dem Pferdevirus infizieren, um sie langfristig für Pferd und Pferdesport zu gewinnen.

PM-Award Preisträger verstorben

Im November 2015 wurde er als Preisträger in der Kategorie „Stille Helfer“ mit dem erstmals vergebenen PM-Award ausgezeichnet. Jetzt ist Rainer Kommallein verstorben. Nach einem Verkehrsunfall erlag er am 3. Mai den Folgen seiner schweren Verletzungen. Seine Familie dankt den Persönlichen Mitgliedern für die Erstellung des Filmbeitrags über die Preisverleihung, der nun für sie zu einer eindringlichen, letzten Erinnerung geworden ist.

Gleich zwei Mal wurde der Meteor Preis der Holsteiner Masters im Schloss Bredeneek vergeben. Im Bild (v.l.): FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau, Laudator Harm Sievers, Meteor-Preisträger Detlef Peper, Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt, Laudator Dr. Hanfried Haring, Meteor-Preisträger Dieter Stut. Foto: Stefan Stuhr

Meteor-Preis für Detlef Peper und Dieter Stut

Gleich zwei Persönlichkeiten des Pferdesports wurden bei der neunten Verleihung des Meteor-Preises der Holsteiner Masters geehrt: Vor rund 120 Gästen überreichte der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Stefan Studt, die durch eine Skulptur des einst legendären Springpferdes Meteor symbolisierte Auszeichnung an Landestrainer Detlef Peper und Dieter Stut, PM-Vorstandsmitglied und ehemaliger Geschäftsführer des Pferdesportverbands Schleswig-Holstein.

Als „geniales Paar“ im Pferdesportverband skizzierten der Pferdesportverbandsvorsitzende Dieter Medow und Harm Sievers, Sprecher des Clubs der Springreiter aus Schleswig-Holstein und Mitglied im PSH-Vorstand, das Preisträger-Duo aus Bad Segeberg. „Detlef Peper erkennt Entwicklungen und gibt sie weiter. Er ist modernen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen, ohne Althergebrachtes wegzuwerfen. Die gute Grundausbildung lag und liegt ihm besonders am Herzen“, würdigte Sievers den Landestrainer. Sowohl Peper als auch Stut haben ihre Laufbahn als Nachwuchsführungskräfte bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) begonnen. Deren ehemaliger Generalsekretär Dr. Hanfried Haring betonte in seiner Laudatio auf Dieter Stut. „Warendorf hätte Dich gern behalten.“ Außerordentliche Hilfsbereitschaft sei ein Kennzeichen Dieter Stuts, er sei nie einseitig und wirke mit vielen Kenntnissen aus allen Lebensbereichen, und er wirke mit bemerkenswerter Konsequenz und Durchsetzungsfähigkeit, so Haring. Ideen, von denen Dieter Stut überzeugt war, habe er immer wieder vorgetragen.

Beiden Preisträgern gemeinsam ist auch, dass sie immer ihr Anliegen, nie aber sich selbst in den Mittelpunkt stellen. So nutzten sie auch ihre Auszeichnung dazu, auf kommende Aufgaben und Projekte hinzuweisen. Die mit der Ehrung verbundene Prämie in Höhe von 2.500 Euro stiftet Detlef Peper für eine Ausbildungsinitiative, die nach der früh verstorbenen Vielseitigkeitslegende Herbert Blöcker benannt wurde. Dieter Stut will seine Prämie für das FN-Projekt Ponyspaß stiften. Das Projekt schafft Kindern die Möglichkeit, Kontakt zu Ponys zu bekommen und zu erfahren, welch großartige Begleiter Ponys und Pferde sind.

PM/Hb

Petra Teegen (li.) freute sich mächtig über die PS-starke Spende von Gabriele Heydenreich. Foto: privat

Fahrzeug-Spende für die „Pferdeklappe“

PM-Vorstandsmitglied Gabriele Heydenreich aus Isernhagen spendete dem Verein „Pferdeklappe“ in Rurup einen gebrauchten Geländewagen. Voller Freude nahm Petra Teegen, Vorsitzende der „Pferdeklappe“, das großzügige Geschenk entgegen. Die Vorgeschichte zu dieser Spende begann im Dezember vergangenen Jahres. Damals erhielt die „Pferdeklappe“ den PM-Award in der Kategorie Charity. Die „Pferdeklappe“ übernimmt Pferde, die aus finanziellen, familiären, gesundheitlichen oder anderen persönlichen Gründen von ihren Besitzern nicht weiter versorgt werden können und versucht, sie in liebevolle Hände weiter zu vermitteln. Gabriele Heydenreich hielt die emotionsgeladene Laudatio und lernte auf diese Art Petra Teegen und ihren gemeinnützigen Verein kennen, der seit seiner Gründung im Jahr 2013 bereits mehr als 500 Pferde aus Notsituationen gerettet hat. In ihr reifte der Entschluss, nach Auslieferung ihres neuen Fahrzeuges, das bisherige der „Pferdeklappe“ zur weiteren Nutzung zu überlassen. Allein in diesem Jahr wurden 60 Pferde aufgenommen. Davon sind inzwischen 31 weitervermittelt – die meisten innerhalb von 36 Stunden. „Die meisten Menschen bringen ihre Pferde direkt zu uns“, erklärte Teegen. Aber es gebe auch Pferdebesitzer, die kein Geld mehr für den Transport hätten. Und da komme das neue Auto gerade recht, sagte Teegen.

Die Reitschule Altrogge-Terbrack  triumphierte erneut beim Finale in Hagen. Foto: Stefan Lafrentz

PM-Schulpferde-Cup: 5. Sieg für Altrogge-Terbrack

Zum fünften Mal gewann das Team der Reitschule Altrogge-Terbrack aus Nottuln das Finale des PM-Schulpferde-Cups, das im Rahmen des Turnieres Horses and Dreams in Hagen ausgetragen wurde. Unter der Leitung von Pferdewirtschaftsmeisterin Lina Otto schafften die Westfalen mit 180,9 Punkten den Jubiläumssieg bei der nunmehr 18. Auflage der Serie. Der zweite Platz ging an das Pferdezentrum Meeresberg aus Ehrenburg (Landesverband Hannover/175,4), die bei ihrer Premiere 2014 noch auf dem dritten Platz rangierten. Den belegte diesmal die Mannschaft vom Verein Jugend- und Freizeitreiter aus Rheinland-Pfalz (172,5).

In fünf Teildisziplinen auf Niveau der Klasse E können die Schulpferdereiter punkten: Dressur, Parcours, Leichter Sitz, Bodenarbeit und Theorie. Die Dressurnoten wurden dreifach, die Parcoursnoten und das Führen zweifach gewertet, die anderen Bereiche jeweils einfach. Insgesamt kämpften acht Teams in Hagen um den Sieg der besten Schulpferdereiter-Mannschaften Deutschlands. „Sehr gute Schulpferdereiter, sehr guter Sitz und sehr gute Schulpferde“, fasste Elfriede Schulze-Havixbeck das Finale zusammen, das sie zusammen mit ihrer Kollegin Ute von Platen gerichtet hatte.

In der vergangenen Saison nahmen 195 Teams mit 780 Reitern aus ganz Deutschland an den 28 Qualifikationen für den PM-Schulpferde-Cup teil. Die jeweils besten zwei Teams der vier Halbfinal-Qualifikationen, konnten sich für das Finale am Teutoburger Wald empfehlen. Ermöglicht wird der PM-Schulpferde-Cup seit 1998 durch die Persönlichen Mitglieder, die Firma HKM Sports Equipment, die die Serie mit zahlreichen Sachpreisen unterstützt, sowie das Fachmagazin Reiter Revue International. Ziel der bundesweiten Serie ist es, den Zugang zum Reitsport langfristig zu sichern, indem Schulpferde mit ihrer Leistung und Bedeutung für den Pferdesport in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Die aktuelle Serie 2016/2017 ist gestartet. Wer mitmachen will – hier gibt es alle Infos: www.pferd-aktuell.de/pm-schulpferde-cup

Die Gustav-Rau-Medaille in Silber überreichte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau (li.) an seinen Stellvertreter Theodor Leuchten. Foto: Björn Schröder

FN-Tagungen: Ehrungen und Auszeichnungen

Die Jahrestagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, die diesmal in Berlin stattfand, war Anlass, verdiente Persönlichkeiten besonders herauszustellen. Im feierlichen Rahmen wurden Theodor Leuchten, Thomas Casper und Beverly Haertrich von FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau ausgezeichnet. „Mit der Gustav-Rau-Medaille in Silber gilt es einen Mann zu ehren, der sich über viele Jahrzehnte in den verschiedensten Bereichen von Pferdesport und Pferdezucht verdient gemacht hat.“ Mit diesen Worten überreichte der FN-Präsident seinem Stellvertreter Theodor Leuchten (60) die hohe Auszeichnung. Der Diplom Agrar-Ingenieur und Betreiber der Reitsportanlage Gut Volkardey im rheinischen Ratingen kann nicht nur auf eine erfolgreiche Karriere im Vielseitigkeitssattel zurückblicken, sondern auch auf Erfolge als Züchter verweisen. 2008 übernahm Theodor Leuchten das Amt des Vorstandsvorsitzenden im Rheinischen Pferdestammbuch von dem kürzlich verstorbenen Horst Ense. 2009 wurde er auch dessen Nachfolger als Vorstandsvorsitzender des FN-Bereiches Zucht sowie als FN-Vizepräsident. Graf zu Rantzau sagte: „Wenn sich die deutsche Pferdezucht heute nach etlichen Jahren der Rezession wieder auf einem deutlich stabileren Niveau befindet, so hat auch Theo Leuchten einen Anteil an dieser positiven Entwicklung.“

Mit der Graf-Landsberg-Medaille in Bronze wurde Thomas Casper (55), Betreiber des Gestütes Birkhof im baden-württembergischen Donzdorf ausgezeichnet. Seit 2010 Vorsitzender des Deutschen Hengsthalterverbandes, hat er maßgeblich zum Anschluss des Verbandes an die Deutsche Reiterliche Vereinigung beigetragen. Zu den Herzensangelegenheiten Caspers gehört es außerdem, das Verständnis und die Liebe zum Pferd in unserer Gesellschaft zu fördern. Daher gehört er auch zu den Gründern der Initiative „Pferde für unsere Kinder“, deren Ziel es ist, den Jugendlichen das Thema Pferd nahe zu bringen. Mit der neu geschaffenen Auszeichnung „Junges Ehrenamt“ wurde Beverly Haertrich aus Hackenheim geehrt. Die 30-Jährige bekleidete schon in ihrer Jugend verschiedene Ehrenämter im Verein und Landesverband und wurde vor sechs Jahren zur Bundesjugendsprecherin gewählt. Heute ist sie als Geschäftsführerin des Landesverbandes Saarland tätig.

Hb

DOSB-Präsident Alfons Hörmann war Ehrengast der FN-Tagungen. Foto: Björn Schröder

DOSB-Präsident Hörmann: Lob für die FN

Mit Berlin hatte die FN den passenden Ort für ihre Jubiläums-Tagungen gewählt. Vor genau 25 Jahren trafen sich in Potsdam die Vertreter von Pferdesport und -zucht aus West- und Ostdeutschland zur ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung. Zu den Ehrengästen der FN-Tagungen 2016 gehörte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Am Beispiel der FN sieht man, dass es gelingen kann, über Jahre hinweg Erfolge zu erzielen“, sagte Hörmann und lobte den Verband nicht nur für seine sportlichen Leistungen, sondern auch als vorbildlich hinsichtlich Organisation, Aufbau und personeller Besetzung in Haupt- und Ehrenamt. „Kompliment! Die Deutsche Reiterliche Vereinigung zählt diesbezüglich zu den Top drei unter den deutschen Spitzenverbänden“, so Hörmann. Er mahnte aber auch, sich immer wieder selbstkritisch zu hinterfragen und den Kontakt zu den politisch Verantwortlichen zu halten, um eine Verschlechterung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu vermeiden. Den Status Quo zu erhalten, sei oft schon ein Erfolg, so der DOSB-Präsident.

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