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Der neue PM-Auftritt: Pferd und Mensch – Näher dran

Hanne Brenner bei der Preisverleihung mit der Präsidentin des „International Women‘s Club“, Elena Vonofakou (Mitte) und der Vizepräsidentin Susanne Held.Foto: privat

Elisabeth-Norgall-Preis für Hanne Brenners

Deutschlands erfolgreichste Dressurreiterin im Behindertensport, Hanne Brenner, hat den Elisabeth-Norgall-Preis für ihr soziales Engagement erhalten. Mit dem Verein „Kleine Glücksritter e. V.“ setzt sich die vierfache Paralympics-Siegerin dafür ein, schwerkranken Kindern und deren Geschwistern ihren Wunsch nach wohltuenden Momenten mit Pferden zu erfüllen. Ziel dabei ist es, dass sich die kleinen Patienten beim Reiten, Striegeln, Führen oder Füttern auf die Tiere konzentrieren und alles andere dabei vergessen. Hanne Brenner zeigt sich von dem Preis geehrt: „Es macht mich sehr glücklich und auch stolz, in einer Reihe mit Frauen stehen zu dürfen, die zum Teil Unglaubliches geleistet haben. Das Reiten und die Pferde geben mir so viel Energie, von der ich gerne etwas weitergeben möchte.“

Seit 1978 wird der Elisabeth-Norgall-Preis jährlich vom International Women’s Club in Frankfurt verliehen und ist nach der Club-Gründerin benannt. Geehrt werden Frauen, die sich in besonderer Weise für die Belange und Probleme anderer Frauen und Kinder einsetzen.

9. Bildungskonferenz am 21. Juni in München-Riem

Zur nächsten Bildungskonferenz lädt die Deutsche Reiterliche Vereinigung am 21. Juni nach München-Riem ein. Auf dem Gelände der Olympia-Reitanlage diskutieren Wissenschaftler und Praktiker aktuelle Erkenntnisse rund ums Thema Ausbildung. Die Veranstaltung wird von Christoph Hess moderiert. Folgende Themen sind vorgesehen: Prof. Dr. Alfred Richartz, Professor für Bewegungs- und Sportpädagogik an der Universität Hamburg, referiert über „Pädagogische Qualität des Trainings – Wie sieht gutes Training aus?“. An der anschließenden Diskussion nehmen  Hermann Grams, Diplom-Sportlehrer/Seminarleiter, und Thies Kaspareit, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft, teil. Das „FN Trainerportal: Vom Ausbilder für den Ausbilder – Neue Wege der Wissensvermittlung“ lautet der Vortrag von Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des FN-Bereichs Sport und des DOKR. Nach der Mittagspause demonstriert Reitmeister Klaus Balkenhol im Praxisteil das Erlernen von Bewegungsgefühl anhand der Ausbildungsskala.  Dem Thema „Inklusion – Wie integrativer Reitunterricht mit körperbehinderten Menschen in der Gruppe funktionieren kann“ widmet sich Trainer und Richter Bruno Six. Den Abschluss der Veranstaltung bildet der Vergleich „Westernreiten und Klassisch Reiten – Wie unterscheidet sich das Training?“, den Thomas Christ, Vizepräsident der EWU Deutschland, den Zuschauern näherbringt.

Anmelden können sich Interessenten im FN-Shop unter www.pferd-aktuell.de oder in der Abteilung Ausbildung und Wissenschaft, Monika Grabowski, Telefon: 02581 6362-230, Telefax: 02581 6362-7230, E-Mail: mgrabowski@fn-dokr.de.

Beim gemeinsamen Parlamentarischen Abend der FN und des Bauern­verbandes in Berlin bekräftigten die Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker (li.),  Rita Stockhofe und Dieter Stier (re.) noch einmal den Anti-Pferdesteuer-Appell an die Entscheidungs­träger in den Kommunen. Foto: privat

Schulterschluss im Kampf gegen die Pferdesteuer

„Kein Futter für den Amtsschimmel! Pferdesteuer ist kein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“ – mit dieser kernigen Botschaft richten sich mehrere Bundestagsabgeordnete, die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands, die FN sowie die Landespferdesport- und Zuchtverbände direkt an die Entscheidungsträger in den Kommunen. Bei einem Treffen in Berlin formulierten Politiker und Verbandsvertreter einen gemeinsamen Appell gegen die Pferdesteuer.

In dem Appell machen die Politiker deutlich, welche gravierenden Auswirkungen die Steuer auf den Wirtschaftsfaktor Pferd, auf Landwirtschaft und Naturschutz sowie auf das gesamte gesellschaftliche Leben in den Kommunen hat. Die Abgeordneten appellieren daher an alle Stadt-, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie alle ehrenamtlichen Mandatsträger auf kommunaler Ebene, im Rahmen ihrer Tätigkeiten die Diskussion um die Einführung einer kommunalen Pferdesteuer nicht zu forcieren, beziehungsweise sich gegen die Erhebung einer solchen Steuer auszusprechen.

Einäscherung von Pferden soll erlaubt werden

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, demzufolge künftig auch Pferde eingeäschert werden dürfen. Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Mit der Änderung des ‚Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes‘ kommen wir dem Wunsch vieler Pferdehalter nach, die Tiere nach ihrem Tod in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. Bislang gab es diese Ausnahmemöglichkeit, die für Heimtiere schon lange besteht, für Pferde nicht.“

Eine Nachricht, die den einen oder anderen Pferdebesitzer freuen dürfte. „Das Pferd zählt, anders als Hund und Katze, zu den landwirtschaftlichen Nutztieren. Für Nutztiere war eine Einäscherung bisher nicht erlaubt“, sagt Soenke Lauterbach, Generalsekretär der FN. „Für viele Pferdebesitzer hat das Pferd aber den Stellenwert eines Haustieres und Familienmitgliedes. Der Gesetzentwurf trägt diesem emotionalen Verhältnis Rechnung. Die Einäscherung bietet nach dem Tod des Pferdes die Möglichkeit einer Tierbestattung, was sich eine zunehmende Zahl von Pferdebesitzern wünscht. Wir begrüßen daher diesen Gesetzentwurf.“

 

„Pferde machen Menschen“: Neuer Film online

Aufräumen, früh aufstehen, Pflichten übernehmen: Was für viele Jugendliche eine nervende Litanei der Eltern ist, erreichen Pferde ohne Druck. Mit sanftem Wesen lehren sie Kinder und Jugendliche Disziplin, Organisationsvermögen, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewußtsein. Eine tierische Schule, von der der 21-jährige Nils Trebbe nicht nur im Berufsleben profitiert, wie der Vielseitigkeitsreiter im fünften Teil der FN-Filmreihe „Pferde machen Menschen“ erzählt.

Warum begeistern sich Menschen für Pferde? Was geben Pferde den Menschen? Diese Fragen beleuchtet die FN-Filmreihe, in der Pferdeleute ihre persönlichen Pferdegeschichten erzählen. Die Filmserie gehört zum Themenpaket „Wert Pferd“. Unter diesem Stichwort hat die FN im Internet umfangreiche Informationen zum gesellschaftlichen Wert des Pferdes zusammengestellt. Ob Bildungs-, Gesundheits- oder Wirtschaftsfaktor: Das Pferd leistet einen großen gesellschaftlichen Beitrag. Dass der Umgang mit Pferden glücklich macht und einen positiven Einfluss auf den Menschen hat, wurde 2012 auch durch eine Studie der FN nachgewiesen. Die Filme sind veröffentlicht unter www.pferd-aktuell.de/pferde-machen-menschen. Der nächste Film der Reihe erscheint Ende März.

In eigener Sache

Zum Titelbild unserer März-Ausgabe des PM-Forum erhielten wir einige Zuschriften per Mail und Post sowie Nachrichten auf Facebook, die Kritik in Bezug auf die Verschnallung des Reithalfters geübt haben. Die kritischen Kommentare zeigen uns, dass wir bei der Suche nach schönen Motiven noch sorgfältiger vorgehen müssen. Wir haben das Foto ausgewählt, da passend zum Titelthema der korrekte Einsatz von Sporen und Gerte gut und richtig gezeigt wird und das Pferd auf dem Bild einen zufriedenen Eindruck macht. Wir bedanken uns für Ihre konstruktive und kritische Begleitung unseres Mitgliedermagazins. Alle Zuschriften beantworten wir persönlich.

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