Vorheriger Artikel

Ausgabe 06/2019
10 Tipps für einen besseren Sitz

Nächster Artikel

Ausgabe 06/2019
Mein erstes Lehrpferd: Holger Wulschner

PM-Schulpferdecup: Sieg geht ins Rheinland

Reitverein Gut Zassenhaus gewinnt Finale

Der Reitverein Gut Zassenhaus aus Mettmann hat das von HKM Sport Equipment präsentierte Finale des 21. PM-Schulpferdecups beim Turnier Horses & Dreams in Hagen a.T.W. gewonnen. Mit insgesamt 180,4 Punkten entrückte das rheinische Team der Konkurrenz. Platz zwei ging mit 174,9 Punkten an die westfälische Mannschaft der Reitschule Altrogge-Terbrack aus Nottuln. Dritter wurde der Reit- und Fahrverein Maasen-Sulingen (Asendorf/Landesverband Hannover) mit 172,1 Punkten.

Das siegreiche rheinische Quartett: Nele Büscher und Billie, Luisa Collmann und Peggy Sue, Maya Schräder und Gigant sowie Emily Zylka und Oasis mit Ausbilderin Lydia Arnold-Rießner. Foto: Yvonne Voß

Insgesamt kämpften acht Teams um den Sieg der besten Schulpferdereiter-Mannschaften Deutschlands. In fünf Teildisziplinen auf Niveau der Klasse E konnten diese punkten: Dressur, Parcours, leichter Sitz, Führen und Theorie. Die Dressurnoten wurden dreifach, die Parcoursnoten und das Führen zweifach gewertet, die anderen Bereiche jeweils einfach. „Das war Schulpferdereiten auf hohem Niveau“, zeigte sich Carsten Raschen bei seiner Premiere als Richter dieses von den Persönlichen Mitgliedern der FN geförderten Cups beeindruckt. Auch lobte er den Einfluss der Ausbilder auf die Teams. „Sie strahlten sehr viel Ruhe aus. Die gute Vorbereitung und Unterstützung der Ausbilder spiegelte sich in den Mannschaften wieder.“ Sein Richterkollege Rolf Petruschke erlebte bereits seinen sechsten Einsatz beim PM-Schulpferdecup. War im letzten Jahr die Dressur sehr gut, das Springen eher durchwachsen, freute er sich, dass diesmal auch die Leistungen im Springen gut waren. „Was ich gesehen habe, war total positiv. Es macht Freude, diesen Wettbewerb zu richten“, sagte Rolf Petruschke. „Der Cup zeigt, wie besonders wertvoll Schulpferde sind. Das hier ist eine echte Werbung für gute Lehrpferde. Man muss wirklich dankbar sein, dass es Menschen gibt, die Schulpferde halten.“

Ergebnis

1. Reitverein Gut Zassenhaus (Mettmann, Pferdesportverband Rheinland); 180,4 Punkte
2. Reitschule Altrogge-Terbrack (Nottuln/Westfalen), 174,9
3. RFV Maasen-Sulingen (Asendorf/Hannover), 172,1
4. RuFV Wolfsburg (Wolfsburg/Hannover), 166,6
5. RV Gladbeck (Gladbeck/Westfalen), 161,9
6. Reit-, Fahr- und Pferdezuchtverein Nußloch (Nußloch/Baden-Württemberg), 159,8
7. Reiterhof Dammkrug (Kalbe/Altmark/Sachsen-Anhalt), 156,5
8. RuFV Schwarzenbek u.U. (Mölln/Schleswig-Holstein), 152,9

Nachwuchs im Pferdesport

Genau an jene engagierten Vereine und Betriebe ging auch der Appell des PM-Vorsitzenden Dieter Medow bei der Siegerehrung: „Wir brauchen dringend gute Lehrponys und -pferde in unseren Vereinen und Betrieben für die Ausbildung.“ Sein Dank ging deshalb auch an die Turniergastgeber Familie Kasselmann und Familie Schockemöhle, die den Reitschulen und vor allem den Schulpferden den Raum und die Bühne geben. „Das ist echte Werbung für die Basisausbildung mit Schulpferden.“ Nur mit Schulpferden und engagierten Ausbildern gibt es Nachwuchs im Pferdesport. Ein Anliegen, das nicht nur den PM sondern auch Medienpartner Reiter Revue International, dem FNverlag und besonders HKM Sports Equipment am Herzen liegt. Der Reitsportausrüster ist seit 2008 ein großzügiger Unterstützer dieser Serie (siehe auch Seite 27).
Lob gab es zudem für die Reitlehrer, Helfer und Eltern, die das Projekt „Finalteilnahme“ erst möglich machen. Der PM-Schulpferdecup ist derweil in die Serie 2019/2020 gestartet. Die ersten Qualifikationen für die 22. Auflage laufen bereits. Wer noch mitmachen möchte, kann sich unter www.pferd-aktuell.de/pm-schulpferdecup informieren.

Adelheid Borchardt

Vorheriger Artikel

Ausgabe 06/2019
10 Tipps für einen besseren Sitz

Nächster Artikel

Ausgabe 06/2019
Mein erstes Lehrpferd: Holger Wulschner