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Vorschau auf die EM Para-Dressur
Trageerschöpfung beim Pferd
Hängepartie unerwünscht
Ein Begriff scheint heutzutage wie ein Damoklesschwert über der Reiterei zu schweben: Trageerschöpfung. So manch ein Reiter fühlt sich schuldig, traut sich kaum noch auf den Rücken seines Vierbeiners. Doch was hat es eigentlich mit dieser Trageerschöpfung auf sich? Ist es eine Krankheit? Kann man etwas dagegen tun? Und warum hat vor 20 Jahren noch niemand davon gesprochen? Fragen, denen Dressurausbilderin Dr. Britta Schöffmann auf den Grund geht.
Ein schöner Rücken kann entzücken – doch was ist, wenn er Schwäche zeigt? Foto: Christiane Slawik
Die gute Nachricht zum Anfang: Trageerschöpfung ist keine Krankheit und keine medizinische Diagnose. Vielmehr wurde der Begriff vor rund 15 Jahren von der Krankengymnastin, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Tanja Richter geprägt. Seither hat er sich in Windeseile verselbstständigt und es bereits auf 25.000 Einträge bei Google gebracht. Selbst Bücher wurden inzwischen darüber geschrieben. Dabei beschreibt die Wortschöpfung letztlich eine körperliche Haltungsschwäche bei Pferden, charakterisiert durch ein Absinken der Oberlinie und hier vor allem des Brustkorbes und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf das gesamte Tragesystem des Pferdekörpers.
Viele Ursachen
Jedoch sind die Ursachen für derartige Haltungsschwäche vielseitig und haben nicht unbedingt mit Erschöpfung durch das Tragen des Reitergewichtes zu tun, wie mancher Reiter (und auch Kritiker der Reiterei) glaubt. Vielmehr spielen Körperbau, Haltungsbedingungen, Trainings- und Fütterungszustand, genetisch bedingte Bindegewebsschwäche, passende bzw. unpassende Ausrüstung und vieles mehr eine mögliche Rolle bei sich meist schleichend entwickelnden Haltungsschäden. Die Stabilisierung der Oberlinie eines Pferdes ist deshalb seit Jahrhunderten eines der Hauptziele der reiterlichen Ausbildung.
Pferde mit langem Rücken sind anfälliger für Rückenprobleme. Foto: Christiane Slawik
Blick auf die Anatomie
Warum gerade die Oberlinie anfällig fürs Absacken ist, liegt auf der Hand. Zum einen ist ein Pferd ein Vierfüßler, bei dem der gesamte Rumpf mit all seinen darin liegenden Organen zwischen Vor- und Hinterhand aufgehängt ist. Hier zieht allein schon die Schwerkraft dieses Gewicht nach unten. Im hinteren Bereich des Rumpfes sind die letzten Rippen frei, das heißt, sie sind nicht mit dem Brustbein verbunden, so dass hier in erster Linie die Bauchmuskulatur die untere Stütze für das Gewicht der Eingeweide leistet. Der vordere Rumpfbereich, in dem sich Herz und Lunge befinden, ist zwar über die echten, mit dem Brustbein verwachsenen Rippen geschützt und auch abgestützt. Aber es gibt hier, im Gegensatz zur menschlichen Anatomie, keine knöcherne Verbindung, kein Schlüsselbein, zwischen Rumpf und Schulterblättern, das Stabilität bringt, sondern lediglich eine bindegewebige Aufhängung aus Muskeln und Bändern, ähnlich einer Schlinge.
Die Oberlinie vom Pferd mit Knochen und Muskeln. Mit frdl. Genehmigung ausschnittsweise entnommen aus „Biomechanik und Physiotherapie für Pferde“, Helle Katrine Kleven, FNverlag, Warendorf.
Stabil? Lang vs. kurz
Vor diesem Hintergrund kann man sich leicht vorstellen, dass das Rücken- Rumpf-Konstrukt und seine Stabilität von vielen Faktoren abhängen. Schon eine falsche Ausrüstung wie ein unpassender Sattel bringt ein Pferd dazu, Fehlhaltungen einzunehmen, mit dem es beginnenden Druckschmerz kompensieren will. Das kann eine Weile gutgehen – Pferde sind Meister im Kompensieren – wird aber irgendwann zu Problemen führen. Auch die Anatomie spielt eine Rolle. Je länger die Mittelhand, also der Rücken-Rumpf-Bereich eines Pferdes, desto eher kann er nach unten durchhängen.
Ein kürzerer Pferderücken ist damit per se schon etwas stabiler als ein langer. Pferde mit einer eher breiten Lendenpartie sind in der Oberlinie ebenfalls meist belastbarer und tragfähiger als solche mit einer elegant-schmalen Lende. Auch kräftigere Röhrbeine, das hat eine Studie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) ergeben, haben einen positiven Einfluss auf die Tragfähigkeit eines Pferdes.
Veränderte Zucht
Lange hat sich die Pferdezucht bemüht, anatomische Mängel wie unter anderem auch Senk- oder Karpfenrücken, tief angesetzte Hälse oder zu lange Oberlinien (man sprach früher vom „langen Schiff“) auszumerzen. Bezogen auf Tragfähigkeit der Pferde hat dieses Konzept auch gut funktioniert. Pferde früheren Schlages, man kann es leicht auf alten Fotos sehen, waren meist etwas gedrungener, bei kräftigeren und kürzeren Beinen. Im Vergleich zu modernen Pferden, vor allem modernen Dressurpferden, fehlten ihnen meist jedoch die „großen“ Gänge sowie die extreme Beweglichkeit des Schultergürtels. Das hat sich geändert, allerdings mit teilweise auch bedenklichen Folgen. Schaut man sich heute manch Zweieinhalbjährige auf den Körungen an, sieht man hochbeinige, elegante, über meist außergewöhnliche Bewegungen verfügende Youngster mit zwar kurzem Rücken, aber geringer Gurtentiefe und schmaler, einer Wespentaille ähnelnden Lende – eher Ballett-Tänzer als Gewichtheber. Ob das der Stabilität und Tragfähigkeit für die künftige Nutzung als Reitpferd guttut, bleibt dahingestellt.
Moderne Sportpferde zeigen oft spektakuläre Grundgangarten, sind sehr beweglich im Schultergürtel – bezogen auf Stabilität und Tragfähigkeit des Rückens nicht immer förderlich. Fotos (2): Christiane Slawik
Ein kürzerer Rücken ist per se schon stabiler als ein langer. Foto: Stefan Lafrentz
Schwaches Bindegewebe
Die angezüchtete größere Beweglichkeit geht häufig auch mit einem weicheren, sprich schwächeren Bindegewebe einher. Viele Frauen können ein Lied von schwachem Bindegewebe singen, Stichwort Orangenhaut. Allerdings hat die Natur das schon richtig so eingerichtet, denn schwaches Bindegewebe erleichtert Schwangerschaft und Geburt. Schwaches Bindegewebe beim Pferd heißt allerdings auch größere Anfälligkeit für Sehnenprobleme – und auch erhöhte Gefahr für ein Absacken des Pferdebrustkorbes, der ja nur über muskuläre und sehnige Strukturen in seiner Position stabilisiert wird. Spätestens hier ist dann der Reiter gefragt, der es schaffen muss, sein Pferd so zu arbeiten, dass es eben stabiler wird oder stabil bleibt. Die klassische Reitlehre bietet allen Reitern hier das beste Instrumentarium zur Gesunderhaltung des Pferdes. Denn sie orientiert sich zum einen an seiner Natur, zum anderen gibt sie einen roten Faden für ein systematisches und sinnvolles (Aufbau-)Training vor, mit dem Ziel, die Muskulatur des Pferdes zu stärken und somit auch Sehnen und Bänder und damit den gesamten Pferdekörper zu stabilisieren.
Gerade bei Zuchtstuten kann es nach mehreren Fohlen und ob des immer schwächer werdenden Bindegewebes in Kombination mit meist fehlendem Training sein, dass Rücken und Bauch nach unten durchhängen.
Das Pferd, seine Natur und seine Bedürfnisse gut zu kennen, trägt dazu bei, auch sein Muskelkorsett angemessen fördern zu können und so einer Trageerschöpfung vorzubeugen. Foto: Thoms Lehmann/FN-Archiv
Bedürfnisse kennen
Zugegeben, das ist sicher eine der schwierigsten Aufgaben, denn sie erfordert viel Wissen um die Bedürfnisse eines Pferdes, um seine Individualität hinsichtlich Exterieurs und Interieurs und natürlich auch viel reiterliches Können. Wenn es um die Bedürfnisse des Pferdes geht, dann beginnt das bereits mit Fütterung, Haltung und Ausrüstung. So sind viele Pferde einfach zu fett. Zwar dürfen sie vielleicht täglich oder sogar 24 Stunden auf die Weide, doch fehlt es ihnen meist an adäquater Bewegung. Keine Weide, und sei sie auch noch so groß, kann einem Pferd die Bewegung bieten, die es in freier Wildbahn hätte. Hier legt ein Pferd täglich rund 50 Kilometer und mehr zurück, bergauf und bergab. Und das nicht nur aus reiner Bewegungsfreude, sondern auf der Suche nach karger Nahrung und auf der Flucht vor Fressfeinden. Im Stall und auf der Weide gibt es dagegen Nahrung im Überfluss und leicht erreichbar noch dazu, Fressfeinde sind eher selten. Wird das Pferd aus falscher Rücksichtnahme nun auch noch höchstens zwei, drei Mal die Woche geritten (wenn überhaupt), ist ein Muskelaufbau gar nicht möglich.
Pferde, die nur im Stall stehen, haben es noch schwerer. Sie haben nicht nur zu wenig soziale Kontakte, sondern auch zu wenig Bewegung. Diese Pferde stehen sich im wahrsten Sinne des Wortes die Beine in den Bauch, da hilft ein Stündchen Reiten auch nicht.
Wie von der Natur vorgesehen
Ein Körper, der nicht wie von der Natur vorgesehen genutzt wird, verkümmert nun einmal. Zumindest was die Muskulatur angeht. Das ist bei Menschen auch nicht anders. Wer immer nur auf der Couch sitzt, lecker und gehaltvoll isst und sich nicht viel bewegt, wird unfitter, unbeweglicher und dicker. Die Zunahme des Bauchumfangs steht am Anfang, es folgen erschlaffte oder atrophierte Muskeln und erschlaffter Sehnenapparat. Und durch das nicht mehr funktionierende Muskelkorsett aus ausgewogenem Zusammenspiel von Bauch- und Rückenmuskulatur, kommen irgendwann Rücken- und Fußschmerzen dazu. Der Anfang einer Abwärtsspirale.
Reell statt künstlich
Pferde, die zu wenig und vor allem aber auch unsachgemäß gearbeitet werden, passiert ähnliches. Unsachgemäß ist es übrigens auch, wenn ein Pferd vom Reiter absichtlich oder unabsichtlich in Zwangshaltungen gebracht wird. So ist die Haltung „Genick höchster Punkt“ zwar eigentlich erstrebenswert, allerdings nur, wenn sie sich aus einer Senkung der Hinterhand und einem Anheben der Vorhand und hier vor allem des Brustbeins, also einer relativen Aufrichtung, ergibt. Künstlich nach oben gezuppelte Kopfhaltungen, ergeben dagegen eine absolute Aufrichtung, die mit einem Absenken des Brustbeins und auch der Lende einhergehen. Ebenso unsachgemäß und fehlerhaft ist eine Richtung Rollkur führende, übertrieben tiefe Einstellung des Pferdehalses. Hierbei können geschickte Reiter bei entsprechend talentierten Pferden zwar eine spektakulär-exaltierte Vorderbeinaktion herausreiten, doch auch diese Art des Reitens geht zu Lasten einer stabilen Oberlinie und ist aus Sicht der Reitlehre abzulehnen, da sie zu muskulären Fehlhaltungen führt.
Bild der alten Zuchtstute
Ist das Kind einmal in den Brunnen gefallen, lassen sich natürlich weder beim Menschen noch beim Pferd im Schnelldurchlauf sportliche Fitness und ein gut trainierter Körper wiederherstellen. Muskelabbau geht schnell – das weiß jeder, der einmal ein Bein gebrochen hatte. Muskelaufbau dauert lange, übers Knie brechen lässt sich hier nichts.
Cavalettiarbeit fördert ein Anheben der Bauchmuskulatur und trägt so auch zu einer stabilieren Oberlinie bei. Foto: Stefan Lafrentz/FN-Archiv
Wer bei seinem Pferd bemerkt, dass es offenbar ein wenig wie „durchhängend“ wirkt, es sich stumpfer bewegt, sich vielleicht sogar gegen den Reiter wehrt oder im Stand gar seine Vorderbeine leicht nach hinten hinter die Senkrechte setzt, sollte einen zweiten und intensiveren Blick auf seinen Vierbeiner werfen. Sattel ab und sich das Pferd im Seitbild anschauen. Wirkt der Bauch dicker? Die Lende etwas tiefer? Scheint das Pferd im Stand nach vorn auf die Brust zu sacken? Wer sich nicht sicher ist, kann sich vielleicht mal eine altgediente Zuchtstute vorstellen. Nach mehreren Fohlen kann es hier schon passieren, dass – wegen fehlenden Trainings (analog Rückbildungsgymnastik beim Menschen) und immer schwächer werdenden Bindegewebes – Rücken und Bauch nach unten durchhängen, das Muskelkorsett des Rumpfes nicht mehr stabil und vermutlich auch der Brustkorb abgesackt ist. Ist ein Hauch davon beim eigenen Pferd zu sehen? Dann sollte man auf jeden Fall sein bisheriges Vorgehen überdenken. Entweder mehr mit dem Pferd arbeiten oder anders. Besser eben.
Besser und richtig
Zum „besser“ arbeiten gehört Ausrüstung kontrollieren, Arbeit an der Hand, an der Longe und auch – entsprechend der Skala der Ausbildung – unter dem Reiter. Hier kann man aber nur zum Erfolg kommen, wenn das eigene reiterliche Können so gut ist, dass man sein Pferd sicher „über den Rücken“ durchs Genick arbeiten kann und sich natürlich auch mit der Reitlehre und dem Sinn einzelner Übungen und Lektionen auskennt. Denn wie meinte vor Jahren schon der mittlerweile verstorbene Paul Stecken: Richtig reiten reicht. Obwohl das, zugegebenermaßen, vermutlich das Schwierigste an der Reiterei überhaupt ist.
Dr. Britta Schöffmann
Praxistipps gegen Trageerschöpfung
1. Reitersitz
Nur wer in der Lage ist, ausbalanciert auf dem Pferd zu sitzen, stört sein Pferd nicht in dessen Bewegungsablauf und Muskulatur. Also: Alles tun, um den eigenen Sitz zu verbessern (Sitzübungen, Gleichgewichtsübungen, Reiten in unterschiedlichen Sitzformen, vielseitige Reitausbildung über „Stock und Stein“, Einsatz von Franklin-Bällen, Einbeziehen von Übungen aus dem Neuro-Riding etc.)
2. Bewusster Einsatz von Lektionen/Übungen
Lektionen existieren nicht, weil ihre Ausführung schön aussieht, sondern weil sie einen Zweck erfüllen. Sie bilden das Gymnastizierungs- und Trainingsgerüst für das Pferd. Reiten auf gebogenen Linien beispielsweise dehnt die Außenseite der Rumpfmuskulatur des Pferdes und verkürzt die Innenseite. Es veranlasst das Pferd außerdem, mit dem inneren Hinterbein vermehrt Richtung Schwerpunkt zu fußen, ein wenig mehr zu winkeln (da hier der Weg etwas kürzer ist) und so mehr Last aufzunehmen. Vorausgesetzt natürlich immer, der Reiter fragt dies auch korrekt ab und wechselt regelmäßig die Hand. Übergänge, ebenfalls korrekt geritten, bilden einen systematischen Wechsel zwischen ein wenig mehr Lastaufnahme und ein wenig mehr Schub nach vorwärts-aufwärts. Sie stärken somit die Hinterhand und die Oberlinie des Pferdes. Rückwärtsrichten ist nicht nur eine Überprüfung von Durchlässigkeit, es bringt das Pferd auch dazu, seine Hanken ein wenig mehr zu beugen und dabei die Lende etwas nach oben zu bewegen. Korrekt ausgeführt, ist dies ebenfalls eine gute Lektion, die hilft, die Oberlinie des Pferdes zu stärken und einem Durchhängen (Hohlkreuz) entgegenzuwirken.
3. Bewusster Einsatz von Gangarten
Galopparbeit ist ebenfalls enorm wichtig für den Muskelaufbau im Pferdekörper. Denn während der freien Schwebe, also der Galopp-Phase, in der alle vier Beine den Boden verlassen, spannt das Pferd Sprung für Sprung seine Bauchmuskulatur an und stabilisiert somit seinen Rumpf und seine Oberlinie. Die Bauchmuskulatur ist, genau wie beim Menschen, der Gegenspieler der Rückenmuskulatur und somit Teil des Rumpfkorsetts. Wird in ruhigem Tempo gearbeitet, ist es wichtig, dass das Pferd in der Galoppade zumindest am Zügel, besser noch durchs Genick geht. Ansonsten ist auch frisches Cantern im Gelände, hier am besten im leichten Sitz, sehr zu empfehlen.
4. Geländereiten
Überhaupt ist das Reiten im Gelände eine wichtige Ergänzung der Trainingsarbeit. Vor allem die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten veranlassen ein Pferd, sich bewusster und teils aufwändiger zu bewegen. Wer die Möglichkeit hat, sollte auch Bergauf- und Bergabstrecken einbauen, gern auch Reiten durch flache Wasserflächen. Die Arbeit gegen den Widerstand des Wassers als Ergänzung kann – wer keinen Bachlauf in der Nähe hat – auch über ein Unterwasserlaufband simuliert werden. Regelmäßiges Wasserlaufbandtraining kann Wunder wirken. Wer kein solches Laufband zur Hand hat (aber auch jeder andere Reiter), kann einen ähnlichen Effekt durch gezielte Cavaletti-Arbeit erzielen. Hierbei wird das Pferd angeregt, die Beine verstärkt anzuheben, was im Allgemeinen mit einem Fallenlassen des Halses, einer vermehrten Anspannung der Bauchmuskulatur und damit einer Stabilisierung der Oberlinie einhergeht. Dies gilt übrigens für alle drei Gangarten.
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