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Zur Losgelassenheit finden

Lass mal locker

Das Pferd bewegt sich gleichmäßig und fleißig vorwärts, lässt den Hals aus dem Widerrist heraus fallen, gibt im Genick nach, die Stirn-Nasenlinie leicht vor der Senkrechten. Der Schweif pendelt, der Rücken schwingt, der Gesichtsausdruck ist zufrieden und entspannt. So sieht Losgelassenheit aus. Doch wie findet man den Weg dorthin?

Egal ob Profi oder Freizeitreiter: Losgelassenheit ist immer der Schlüssel zum Erfolg. Foto: Jacques Toffi

Morgentraining in der Reithalle, das Pferd trabt am längeren Zügel auf dem Zirkel. Es nimmt einen tiefen Atemzug – und schnaubt entspannt ab. Das Schnauben geht durch den ganzen Körper. Was für ein schönes Gefühl im Sattel! Von Losgelassenheit spricht man, wenn sich das Pferd innerlich loslässt, zwanglos bewegt und dabei die gesamte Muskulatur des Pferdes unverkrampft mitarbeitet – so die Definition in den FN-Richtlinien. Aus Sicht einer erfahrenen Ausbilderin beschreibt Pferdewirtschaftsmeisterin Monika Schnepper vom Gestüt Ligges Losgelassenheit so: „Losgelassen ist ein Mensch, wenn er bei körperlicher Anstrengung aus der Tiefe zum ruhigen Ausatmen kommt und die Bewegung bewusst durch den Körper fließen lassen kann. Das lässt sich auch auf das Pferd übertragen, das wir durch die Ausbildung dazu bringen. Was beim Menschen funktioniert, gilt auch fürs Pferd – und umgekehrt. Fühle ich mich in meinem Körper wohl, kann ich ausatmen, locker lassen und positive Spannung aufbauen. Diese psychische Komponente beeinflusst die körperliche ganz wesentlich: Wenn die Muskulatur locker schwingt, der Kreislauf aktiv ist, entsteht Elastizität, Beweglichkeit, Dynamik – eine Art Federkraft.“

Innen wie außen

Grundvoraussetzung für (äußere) Losgelassenheit sind taktmäßige Bewegungen, die wiederum das Pferd aus der Zwanglosigkeit unter dem Sattel heraus ausführen kann. Es ist also immer ein Wechselspiel zwischen äußerer Losgelassenheit und innerer Losgelassenheit, die darauf basiert, dass das Pferd Vertrauen zum Reiter hat, in die Umgebung und in sich selbst. Es findet unter dem Reiter ins Gleichgewicht und seinen Takt und darüber in einen entspannten, funktionalen Muskeltonus. Es ist mental ruhig und bei der Sache. So hängen alle Punkte der Skala der Ausbildung zusammen. Takt, Losgelassenheit und Anlehnung bilden die Gewöhnungsphase und das Fundament für die weiterführende Arbeit hin zur Schwungentwicklung, Geraderichtung und Versammlung. „Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass alle Muskeln gleichmäßig arbeiten und die Bewegung durch den ganzen Körper fließt. Nur wenn alle Muskelgruppen im Gleichgewicht sind und entspannt arbeiten, kann eine gesunde Bewegung entstehen“, betont Pferde-Physiotherapeutin Helle Katrine Kleven. „Losgelassenheit führt zu einer gleichmäßigen Belastung des Körpers. Die Gelenke können sich dabei in alle Bewegungsrichtungen bewegen, die ihre Anatomie erlaubt. Es entsteht keine punktuelle oder einseitige Belastung, was Fehlbelastungen und langfristige Schäden vorbeugt. Eine korrekte Reitweise dient somit als vorbeugende Maßnahme gegen Verletzungen“, führt die Buchautorin des FNverlags weiter aus.

Zügel lang zu Beginn

Die Losgelassenheit wird zunächst in jeder Trainingseinheit in der Lösungsphase erarbeitet. Dazu gehört zuallererst das Aufwärmen im Schritt mit hingegebenem oder am langen Zügel. „Und dann gilt: Die ersten zehn bis 15 Minuten gehören dem Pferd“, bringt es Monika Schnepper auf den Punkt. „Ich löse es so, wie es dem Pferd entgegenkommt. Wenn das Pferd es anbietet, in der Lösungsphase im Genick nachzugeben und den Hals fallen zu lassen, nimmt man das an. Es gibt aber auch Pferde, die wollen erst einmal freier im Genick gehen, auch sie lasse ich so. Wichtig ist nur, dass der Schenkelgehorsam gegeben ist. 

Um die Losgelassenheit in der Arbeitsphase zu erhalten, empfiehlt Expertin Monika Schnepper zwischendurch kurze Pausen mit Schritt am hingegebenen Zügel. Foto: Stefan Lafrentz/FN-Archiv

Wie der Kopf getragen wird, die Genickkontrolle, ist zweitrangig.“ Die Dauer der Lösungsphase ist vom einzelnen Pferd, seinem Ausbildungsstand abhängig – und von dem Geschick des Reiters.

Planvoll mit passendem Tempo

Kaderreiter Jérôme Robiné bildet Vielseitigkeitspferde aus. Sein Tipp: Routinen sind ein Schlüssel zur Losgelassenheit – für Pferd und Reiter. Ein strukturierter Ablauf im Aufwärmen, eine klare Lösungsphase, eine definierte Arbeitsphase – all das bringt Sicherheit und schafft Vertrauen. „Einfach wirr durch die Gegend reiten, funktioniert nicht. Ein klarer Plan hilft nicht nur dem Pferd, sondern auch dem Reiter. Denn mit einem Plan im Kopf entsteht Ruhe – und aus Ruhe wächst Sicherheit und Losgelassenheit“, sagt er. Dem pflichtet Monika Schnepper bei: „Ein strukturierter Trainingsplan ist maßgeblich für die Ausbildung. Reiter sollten sich selbst disziplinieren und sich klare Aufgaben setzen: Hier reite ich Übergänge, da bleibe ich auf der Geraden. Wer sich vornimmt, zum Beispiel fünfmal links und rechts Trab-Galopp- Übergänge zu reiten, wird merken: Das Training wird planvoller und kurzweiliger – und Fortschritte stellen sich schneller ein. Auch das Pferd kann so viele Dinge viel besser nachvollziehen.“ Und nicht außer Acht lassen: Bei einem dem Pferd angepassten Tempo kommt es besser zu einer gleichmäßigen Atmung und zur Entspannung. Monika Schnepper sagt: „Gerade bei Pferden mit weniger schwungvollem Ablauf ist zu beobachten, dass sie oft über Tempo geritten werden. Ebenso bei triebigen Pferden in dem Bemühen, das Pferd im Vorwärts zu behalten. Da passt dann oft der Bewegungsfluss nicht zur Schubentwicklung. Hier muss der Reiter lernen, das richtige Maß zu finden. Mein Tipp: Ganz viel Reiten auf freien Linien, Bewusstsein für das passende Tempo entwickeln und sich individuell aufs Pferd einstellen.“

Vielseitigkeitsreiter Jérôme Robiné lässt junge Pferde erstmal den Platz kennenlernen und all die Eindrücke verarbeiten, bevor es mit dem ersten Sprung losgeht. Foto: Stefan Lafrentz

Ein gutes Team: Vertrauen zwischen Pferd und Reiter ist essenziell, um zu innerer und dann auch äußerer Losgelassenheit zu finden. Foto: Stefan Lafrentz/FN-Archiv

Übungen für alle Fälle

Es gibt viele verschiedene lösende Übungen, die miteinander kombiniert oder variiert werden können. Allen voran Übergänge und große gebogenen Linien, später dann auch Tempounterschiede, Schenkelweichen, Cavalettiarbeit oder Springgymnastik. Häufige Handwechsel fördern die Gymnastizierung beider Körperseiten. Die Übergänge zwischen Arbeitstrab und Arbeitsgalopp sind dabei besonders wertvoll für die Erarbeitung der Losgelassenheit, denn der Wechsel zwischen den beiden schwunghaften Gangarten entspannt, aktiviert die Muskulatur und fördert die Rückentätigkeit. Übergänge vom Arbeitstrab zum Mittelschritt haben da schon einen eher schließenden Charakter: Das Durchparieren zum Schritt sorgt für Ruhe und Durchlässigkeit. Das Antraben aktiviert das Hinterbein und fördert die Reaktion auf die treibenden Hilfen. Die Kopf-Hals-Haltung ist dabei das Ergebnis eines richtigen und gefühlvollen Abstimmungsprozesses zwischen treibenden und verhaltenden Hilfen des Reiters. Das Zügel-aus-der Hand-kauen-Lassen überprüft die Losgelassenheit des Pferdes und seine Bereitschaft, sich aus dem Widerrist heraus nach vorwärts-abwärts zu dehnen. „Wichtig ist auch, die Losgelassenheit in der Arbeitsphase zu erhalten“, sagt Monika Schnepper. „Wenn etwas gut ist und auch wenn mal etwas nicht gelingt, sollte ich eine Pause machen. In dieser Pause reite ich Schritt mit hingegebenem Zügel – wenn es das Umfeld und das Interieur zulassen. Ich habe nur noch die Schnalle in der Hand. Man muss nicht immer etwas regulieren wollen. Kurz die Seele baumeln lassen und dann weitermachen. Dann merkt man in 80 Prozent der Fälle, dass die Bereitschaft des Pferdes mitzuarbeiten, wieder besser ist und man positiv weiterarbeiten kann. Und diese Pausen sind auch für den Reiter Gold wert.“

Schrittweise voran

Championatsreiter Jérôme Robiné gibt zu bedenken: „Ich merke immer wieder: Dinge müssen langsam erarbeitet werden. Vor allem mit jungen Pferden oder auch mit älteren Pferden, wenn sie Neues lernen sollen. Wenn etwas im Trab oder Galopp noch nicht klappt, muss man den Schritt als Grundlage nutzen. Auch wenn das Pferd irgendwo nicht vorbeigehen möchte, ist der Schritt die Gangart der Wahl. Bei vielen Reitern ist das nicht präsent genug im Kopf. Man darf körperlich wie geistig den Bogen nicht überspannen. 

Ein Geben und Nehmen: Wenn das Pferd nicht losgelassen schwingt, sondern den Rücken festmacht, kommt auch der Reiter nicht richtig zum Sitzen. Foto: Christiane Slawik

Wenn sich ein Pferd sicher fühlt – sowohl in seiner Umgebung als auch mit der gestellten Aufgabe – dann ist es überhaupt erst in der Lage, loszulassen. Wenn zu viele Dinge neu und ungewohnt sind, ist es unheimlich schwierig, ein losgelassenes Pferd zu bekommen. Deshalb gehe ich zum Beispiel mit einem jungen Pferd vor dem ersten Geländesprung immer erst auf den Geländeplatz, um dort in Ruhe herumzureiten. Das allein macht schon so viele Eindrücke – wenn man es da schafft, dass das Pferd in den letzten fünf Minuten wirklich loslässt, ist schon einiges gewonnen. Neue Reize, die hinzukommen, müssen dosiert, nach und nach kommen und es darf nie eine Überforderung entstehen.“

Fit fürs Pferd: Reiten kann man nicht direkt und immer perfekt, doch für die passenden Voraussetzungen kann jeder etwas tun – dem Pferd und der Losgelassenheit zuliebe. Foto: Monika Kaup/FN-Archiv

Das Pferd beginnt, sich vertrauensvoll nach vorwärsabwärts zu dehnen – ein wichtiger Prozess auch für die Losgelassenheit. Foto: Thoms Lehmann/FN-Archiv

Feines Gespür

Ein losgelassenes Pferd, das sich vorwärts-abwärts an die Hand herandehnt und über den Rücken arbeitet, darf jedoch nicht verwechselt werden mit einem Pferd, das sich zwar lang im Hals macht, dabei aber aus dem Gleichgewicht und auf die Vorhand kommt. Das richtig einzuordnen, ist manchmal gar nicht so einfach. „Um echte Losgelassenheit von vorhandlastigem Daherlaufen zu unterscheiden, muss ich das Gefühl kennen, dass das Pferd an der treibenden Hilfe ist und untertritt und es beim Zügel-aus-der-Hand-kauen-Lassen wirklich immer noch untertritt und in der Balance ist“, erläutert Vielseitigkeitsprofi Jérôme Robiné. „Dieses Gefühl versuche ich zu verinnerlichen und abzuspeichern. Da will ich schon am Anfang hin. Das Pferd soll seine Balance finden und nicht auf dem Zügel hängen. Im Springen und im Gelände habe ich mittlerweile gelernt: Die Pferde müssen bergauf gehen, konzentriert und an den Hilfen. Aber sie müssen dabei nicht immer in einem perfekten Rahmen gehen. Manche Pferde finden besser zur Losgelassenheit und können sich besser akklimatisieren, wenn sie ihren Hals etwas freier tragen dürfen – besonders in neuen Situationen. Natürlich so, dass man noch eine Verbindung und das Pferd an den Hilfen hat. Gerade vorhandlastige Pferde kann man darüber besser ins Gleichgewicht und vor sich bringen – statt sie zu sehr auf die Form zu fixieren.“

Rücken muss schwingen

Pferdephysiotherapeutin Helle Katrine Kleven betont: „Wenn ein Pferd auf die Vorhand fällt, hängt es im Rumpf und bewegt sich nicht frei aus der Schulter heraus. Dadurch können die Vorderbeine nicht weit genug nach vorne greifen, das Pferd ist begrenzt in der Schulter. Der Rumpfträger ist in diesem Zustand nicht aktiv, was zu einer stärkeren Belastung der Gliedmaßen führt, um die Vorwärtsbewegung aufrechtzuerhalten.“ Monika Schnepper erklärt: „Ob das Pferd wirklich losgelassen ist und nicht nur lang daher läuft, sieht und merkt man daran, ob es im Rücken schwingt und ob es eine Stütze sucht.

Ich muss immer wieder beim Zügel-aus-der-Hand-kauen-Lassen und durch halbe Paraden überprüfen, ob es wirklich ausbalanciert ist und sich in der halben Parade vom Gebiss abstößt. Wenn man erreicht hat, dass das Pferd schwingt, sich wohlfühlt und sich selbst trägt, sage ich immer, einmal noch ganz geschlossen traben und dann in einer schwunglosen Gangart, also im Schritt, die Zügel rauskauen lassen. So verfallen Pferd und Reiter nicht wieder so schnell in alte Muster und im Schritt hat das Pferd weniger Tendenz, auf die Vorhand zu kommen.“

Noch Dehnungshaltung oder schon auf der Vorhand? Hier ist das reiterliche Gefühl gefragt. Foto: Christiane Slawik

Geben und Nehmen

Die lösende Arbeit dient zugleich der Lockerung des Reiters. „Die Losgelassenheit von Reiter und Pferd ist ganz klar ein Geben und Nehmen“, so Monika Schnepper. „Wenn ich als Reiter ganz bewusst und entspannt aufsitze und einen (flexiblen) Plan habe, wenn ich zum Ausatmen komme, tief im Pferd bin und mich im Gleichgewicht mit dem Pferd befinde, wird das Training umso besser gelingen.“ Helle Katrine Kleven erklärt die Zusammenhänge aus physiotherapeutischer Sicht: „Wenn das Pferd nicht losgelassen ist, schwingt es nicht im Rücken und der Reiter kommt nicht richtig zum Sitzen. Sitzt der Reiter selbst nicht stabil genug im Sattel, überträgt sich das wiederum negativ auf die Bewegung des Pferdes.“

Fit dem Pferd zuliebe

Man dürfe als Reiter keine Angst haben, betont Jérôme Robiné. Denn Angst oder Unsicherheit wirken sich immer auf das Pferd aus. „Ich erlebe oft, dass sich die Unsicherheit des Reiters direkt aufs Pferd überträgt – sei es im Gelände oder auf dem Turnierplatz. Deshalb achte ich immer darauf, dass der Reiter sich seiner Aufgabe wirklich sicher ist, bevor er überhaupt aufsitzt. Wenn man orientierungslos ist, geht das in 99 Prozent der Fälle schief. Der Reiter muss sich seiner Sache sicher sein, das auch ausstrahlen und den Fokus halten, den er von seinem Pferd erwartet.

Gerade bei Pferden mit weniger schwungvollen Bewegungen besteht die Gefahr, dass sie über Tempo geritten werden. Das steht der Losgelassenheit im Weg. Foto: Christiane Slawik

Auch körperlich muss der Reiter stabil und fit sein – nicht perfekt, aber so, dass er keinen negativen Aspekt darstellt. Es ist erstaunlich, wie viel Pferde ausgleichen, wie anpassungsfähig sie sind. Dennoch sollte der Anspruch jedes Reiters sein, dass er positiv auf das Pferd einwirken und es besser machen kann. Er sollte ein Pluspunkt fürs Pferd sein. Das meine ich rein körperlich, nicht aufs Reiterliche bezogen. Wir haben alle einmal angefangen. Aber körperliche Defizite kann jeder ausgleichen“, führt der Profi aus. Selbst locker und so fit und gleichzeitig entspannt sein, wie man es vom Pferd erwartet – das liegt in der Verantwortung eines jeden Reiters.

Laura Becker

Das sagen die FN-Richtlinien:

So geht das Zügel-aus-der-Hand-kauen-Lassen

„Der Reiter bietet seinem Pferd bei vermehrtem Treiben und durch Öffnen der Zügelfäuste den Zügel an und lässt es mit dem Hals vermehrt nach vorwärtsabwärts in die Dehnungshaltung. Damit werden Taktsicherheit, Losgelassenheit und Vertrauen des Pferdes zur Hand des Reiters überprüft und auch verbessert. Diese Dehnungsbereitschaft ist eine besonders wichtige Grundlage für die Anlehnung. Gleichzeitig dient das Zügel-aus-der-Handkauen- Lassen der Gleichgewichtsschulung, insbesondere beim jungen Pferd. Der Reiter bereitet die Lektion (…) mit halben Paraden vor. Er lässt die Verlängerung des Zügels (…) in dem Maße zu, in dem das Pferd bereit ist, sich zu dehnen – maximal bis zum langen Zügel. Die stete Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul bleibt dabei stets erhalten. Der Zügel soll nicht zum Durchhängen kommen, weil das Pferd sich dann nicht mehr an die Hand des Reiters herandehnen kann. Die Dehnung soll mindestens so weit erfolgen, dass sich das Pferdemaul etwa auf Höhe des Buggelenks befindet. In dieser Dehnungshaltung soll sich die gesamte obere Muskulatur vermehrt dehnen. Der Reiter muss weiterhin treiben, damit die Hinterbeine energisch vorfußen und das Pferd nicht aus der Balance kommt. Die Stirn- Nasenlinie bleibt eher vor als an der Senkrechten.“

Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN), Grundausbildung für Reiter und Pferd, Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 1, 35. Auflage 2024, ISBN: 978-3-88542-721-6, 18 Euro

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