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Leserbriefe

Alles wird besser

Zum Ausbildungstipp in Ausgabe 6/2015 (Passartiger Schritt):
Gerade eben habe ich den Artikel über den „Riesen aus dem Takt“ im PM-Forum gelesen und ich habe mich sehr darüber gefreut. Ihre wertvollen Tipps konnte ich bereits gut umsetzen. In der letzten L-Dressur gelang ein geregelter Schritt, der nur „fleißiger“ hätte sein sollen, aber der Wallach hat sich nicht mehr im Rücken festgehalten und aufs Gebiss gedrückt. Da war ich heilfroh. Auch nach den Galoppwechseln kann ich mit längerem Zügel mittlerweile entspannt Schritt reiten. Alles wird langsam besser. Trocken geritten wird immer auf einer Hügelbahn bergauf bergab um die Felder. Vielen Dank nochmals.

Doris Kowalski, per E-Mail

 

Gefahr von Listeriose

Zum Beitrag „Die Wölfe sind zurück“ in Ausgabe 7/2015

Mit großem Interesse habe ich den Artikel gelesen. In einem so dicht besiedelten Land wie der BRD ist das sicher nicht unproblematisch. Wir haben hier nun mal keine Rocky Mountains oder eine fast unberührte Bergwelt wie z.B. in Spanien, die man ohne ortskundige Führer gar nicht betreten darf.
Natürlich ist es toll, dass ein (Fabel)Tier, das ausgestorben bzw. ausgerottet schien, wieder in unseren Wäldern heimisch wird. In der Tat handelt
sich beim Wolf um ein sensibles Rudeltier, das eigentlich dem Menschen aus dem Weg geht. Wenn er jedoch nicht ausreichend Futter in freier
Wildbahn findet, kehrt er gerne in die Nähe von Menschenansammlungen zurück, weil es dort für ihn was zu holen gibt: Rinder, Schafe, etc.  Wir kennen alle das Märchen Rotkäppchen oder die Mär vom bösen Wolf, der kleine Kinder frisst.

Der Wolf hat in unseren Wäldern auch keine natürlichen Feinde. In früherer Zeit gründete sich die Ablehnung des Menschen dem Wolf gegenüber wahrscheinlich auch darauf, weil sie wussten /ahnten, 
dass durch den Wolf Krankheiten übertragen werden. Wenn der Wolf ein (Haus)Tier reißt, ist das nicht nur ein finanzieller Verlust für den jeweiligen
Landwirt, er frisst hauptsächlich Innereien: Leber und Herz, lässt den Rest liegen. Kommt dann ein Mensch mit diesem Kadaver (mehrere Übertragungswege)
in Kontakt, wird er sehr wahrscheinlich mit Listeriose angesteckt, eine Krankheit, die vor dem Zeitalter von Antibiotika beim Menschen nicht behandelbar war und qualvoll und tödlich verlief.
Listeriose befällt das ZNS und führt dort zur Hirnhautentzündung. Soviel zur Mär vom bösen Wolf. Ich sehe das sehr skeptisch und möchte keinem begegnen, wenn ich allein im Wald unterwegs bin.

Marietta Alcala, per E-Mail

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